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Armin Veh und Horst Heldt kritisieren Bayern München

Rotation in München : Veh und Heldt kritisieren Meister Bayern

Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh und Schalkes Manager Horst Heldt haben deutliche Kritik am deutschen Meister Bayern München nach dessen 0:1-Niederlage beim FC Augsburg geäußert.

"Natürlich kann man gegen Augsburg verlieren. Aber wenn ich mir die Aufstellung ansehe, muss ich schon sagen, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Wenn man das gegen Mannschaften macht, die um die Europa-League-Plätze oder gegen den Abstieg spielen, und du schenkst nur ab, dann finde ich das nicht gut", sagte Veh nach dem 2:0-Erfolg im Rhein-Main-Derby der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05.

Bayern-Trainer Pep Guardiola hatte seinem Team zwischen den Viertelfinalspielen in der Champions League gegen Manchester United eine Radikal-Rotation verordnet. Augsburg rückte dank des Erfolges mit nunmehr 42 Punkten näher an Mainz (44) heran. FSV-Coach Thomas Tuchel verkniff sich jedoch jegliche Kritik. "Das ist nicht mein Bier. Wenn ich ein paar Jahre mehr auf dem Buckel habe wie der Armin, äußere ich mich gern dazu", sagte Tuchel und fügte süffisant hinzu: "Ich bin noch ein junger Trainer. Ich kann nicht zur Lage der Liga Pressekonferenzen geben."

Auch Schalkes Manager Horst Heldt hat nach dem 1:1 (1:1)-Unentschieden bei Werder Bremen die Vollrotation des deutschen Meisters Bayern München vor der 0:1-Niederlage beim FC Augsburg scharf kritisiert. "Die schicken ja auch immer ein paar schlaue Sprüche aus München, die alle anderen aufzunehmen haben", meinte Heldt. "Das ist kein guter Stil, wenn man so agiert, dass es für andere Probleme geben könnte. Aber vielleicht haben sie ja am Samstag so viele Verletzte gehabt", sagte Heldt.

Am nächsten Spieltag tritt Bayern München gegen Borussia Dortmund an, das mit Erzrivale Schalke 04 um den zweiten Tabellenplatz kämpft. Heldt befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung.

(dpa/sid)