Gala, Kampagne und Jubiläumsspiel: 40 Jahre Bundesliga - alle feiern mit

Gala, Kampagne und Jubiläumsspiel: 40 Jahre Bundesliga - alle feiern mit

Neu-Isenburg (rpo). Fußball wird am Wochenende in der Bundesliga auch gespielt. Aber einen großen Teil der Aufmerksamkeit werden die Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der höchsten deutschen Spielklasse auf sich ziehen. Das Jubiläumsspiel zwischen dem "Dino" Hamburger SV und den Bayern rundet die Party am Sonntag (17 Uhr) ab.

<

p class="text"><P>Neu-Isenburg (rpo). Fußball wird am Wochenende in der Bundesliga auch gespielt. Aber einen großen Teil der Aufmerksamkeit werden die Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der höchsten deutschen Spielklasse auf sich ziehen. Das Jubiläumsspiel zwischen dem "Dino" Hamburger SV und den Bayern rundet die Party am Sonntag (17 Uhr) ab.

<

p class="text">Mit einer großen Gala, einer Imagekampagne sowie dem Jubiläumsspiel zwischen "Dino" Hamburger SV und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München feiert die Fußball- Bundesliga an diesem Wochenende ihren 40. Geburtstag. "Wir wollen die Gala am Samstagabend nutzen, um die Faszination der Bundesliga zu zeigen", kündigte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Michael Pfad, bei einer Pressekonferenz in Neu-Isenburg an. Erwartet würden die Generationen, "die die Liga ausgemacht haben und nicht die, die es meinen". Am Sonntag um 17.00 Uhr, exakt 40 Jahre nach dem ersten Anpfiff, beginnt dann in der AOL- Arena die Partie zwischen dem HSV und Bayern.

<

p class="text">Mit den "No Angels"

<

p class="text">Der Gala-Abend im Kölner Coloneum stehe jedoch im Zentrum der Feierlichkeiten, so Pfad. Mit dabei sind die Pop-Band "No Angels", der Entertainer Jörg Knör und der niederländische Magier Hans Klok. Verzaubern sollen die Besucher und Fans aber auch die Bilder und Filme aus der Imagekampagne mit dem Titel "40 Jahre Bundesliga- Republik Deutschland", welche die DFL gestartet hat. "Sie sind überraschend, spannend und mit einem Schuss Ironie", meinte DFL-Pressesprecher Tom Bender.

<

p class="text">Beispiel: Unter dem Thema "Neue deutsche Welle" der 80er Jahre wird die so genannte Vokuhila-Frisur (Vorne kurz - hinten lang) der Profi-Kicker unter die Lupe genommen. Oder: Der Vergleich der Maueröffnung 1989 mit dem löchrigen Abwehrriegel beim Freistoß von Patrik Andersson, der Bayern München gegen den HSV in einer der packendsten Entscheidungen vor zwei Jahren die Meisterschaft bescherte. "Es ist der Versuch, zu zeigen, dass die Geschichte dieser Liga untrennbar verbunden ist mit der Geschichte dieses Landes", so Bender. Eigens zum Geburtstag hat die Band "Extrabreit" den Titel "Er macht ihn rein" aufgenommen.

<

p class="text">Mit dem Blick in die Vergangenheit sollen zudem Fans und auch Spieler von heute sensibilisiert werden, sich mehr für die Historie zu interessieren. "Es ist auch eine erzieherische Maßnahme. Fans und Spieler setzen sich viel zu wenig mit der Vergangenheit auseinander", kritisierte Pfad. So hätten zwei Nationalspieler in der vergangenen Woche bei der Vorstellung des Films "Wunder von Bern" in Frankfurt/Main beispielsweise Ottmar Walter aus der Weltmeister- Mannschaft von 1954 weder er- noch gekannt, als Teamchef Rudi Völler den Pfälzer begrüßte. In die gleiche Kerbe schlug Charly Körbel, der mit 602 Einsätzen (Körbel: "wirklich eine Wahnsinnszahl") den Rekord in der Bundesliga hält. "In dieser Hinsicht wird es aber wieder besser", glaubt Körbel, der in Frankfurt eine Fußballschule betreibt.

Für die angeblich fehlende Identifikation mit dem Produkt Bundesliga und auch den Vereinen machte Körbel auch das sich immer schneller drehende Personal-Karussell verantwortlich. "Das ändert sich heutzutage alles maßlos und ist wohl das größte Problem, das wir haben", meinte der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt.

Mehr von RP ONLINE