1. FC Köln lässt sich von der TSG 1899 Hoffenheim demütigen

0:6-Pleite im Kraichgau: Köln lässt sich von Hoffenheim demütigen

Der 1. FC Köln darf sich kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Bundesliga machen. Die vollkommen überforderten Rheinländer verloren am 28. Spieltag 0:6 (0:1) bei 1899 Hoffenheim und präsentierten sich in jeder Hinsicht wie ein Absteiger.

Durch die höchste Saison-Niederlage konnte der FC den Rückstand auf den Relegationsplatz nicht verkürzen.

Serge Gnabry (22. und 47.), der gebürtiger Kölner Mark Uth (56. und 65.), Lukas Rupp (61.) sowie Steven Zuber (72.) erzielten die Treffer für die TSG, die nach dem höchsten Bundesliga-Sieg der Klub-Historie seit fünf Partien ungeschlagen ist.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena spielten die Hoffenheimer die Kölner in den ersten Minuten schwindelig. Eigentlich hätten Andrej Kramaric (1.) und Gnabry (7.) die Gastgeber in Führung bringen müssen. Die beiden Angreifer hatten die größten Chancen in der Anfangsphase, in der die Gäste weder defensiv noch offensiv etwas zustande brachten.

Nach rund einer Viertelstunde nahmen dann auch die Kölner am Spiel teil - und das fast mit Erfolg. Nach einer Ecke vergab Marco Höger per Kopf die Möglichkeit zum Treffer (18.). Im FC-Strafraum brannte es allerdings weiterhin lichterloh. Mitte der ersten Hälfte fiel dann das längst überfällige Tor für die Kraichgauer. Bei seinem sehenswerten Treffer nach einem Alleingang ließ Gnabry die komplette FC-Defensive alt aussehen.

Sieben Minuten später scheiterte der Stürmer am Kölner Torhüter Timo Horn. Auch in dieser Phase rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Kölner Tor. Uth vergab die nächste TSG-Gelegenheit (30.). Obwohl die Gastgeber ohne Kerem Demirbay, Dennis Geiger, Ermin Bicakcic und Stefan Posch auskommen mussten, war ein Klassenunterschied zu erkennen.

Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte wurden die Rheinländer besser. Verteidiger Dominique Heintz hatte erneut nach einer Ecke den Ausgleich auf dem Fuß (37.). Dennoch war der knappe Rückstand zur Pause äußerst schmeichelhaft für die Gäste.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die Gastgeber gleich ihre erste Möglichkeit zum Tor - wieder war es Gnabry mit einer Einzelaktion. Sekunden später hätte auch Kramaric treffen müssen. Der Kopfball des Kroaten ging aber neben das Tor (48.). Uth machte es wenig später besser.

Nach Vorarbeit des künftigen Schalkers traf kurz darauf Rupp. Dann war wieder Uth beim munteren Scheibenschießen an der Reihe. Später durfte sich auch der eingewechselte Zuber in die Torschützenliste eintragen.

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(areh/sid)
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