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Valentino Lazaro : Muskelfaseranriss bedeutet EM-Aus für den Österreicher

Österreicher ist verletzt : Die EM ist für Valentino Lazaro wohl gelaufen

Gegen die Niederlande schnupperte der Gladbacher Valentino Lazaro die ersten EM-Minuten. Nun ist das Turnier nach nur einem Kurzeinsatz für den Österreicher schon wieder beendet.

Seinen ersten Einsatz bei einer Europameisterschaft hat sich Valentino Lazaro sicher anders vorgestellt. Bei der 0:2-Niederlage gegen die Niederlande durfte er zwar in den letzten 20 Minuten auf der rechten Außenbahn ran, lief aber wie seine Mannschaftskollegen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher.

Und dabei hat sich Lazaro, der noch bis zum 30. Juni offiziell als ein Spieler von Borussia Mönchengladbach an der EM teilnimmt, offenbar eine Verletzung zugezogen, die einen weiteren Turniereinsatz verhindern könnte. Wie der österreichische Fußballverband (ÖFB) am Samstag mitgeteilt hat, hat sich Lazaro bei seinem Kurzeinsatz „eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen“, die bei einem MRT festgestellt wurde. Angaben zur genauen Verletzung machte der ÖFB nicht. Nach Informationen unserer Redaktion hat sich Lazaro einen Muskelfaseranriss zugezogen, der ihn zu einer zehn- bis vierzehntägigen Pause zwingt.

Lazaro soll zunächst trotzdem weiter bei der Mannschaft in Seefeld bleiben. Die Partie gegen die Ukraine am Montag (18 Uhr) wird der flexibel einsetzbare Österreicher, der sich kurz nach seinem Wechsel zur Borussia im vergangenen Sommer einen Muskelbündelriss zugezogen hatte, definitiv verpassen. Selbst bei einem möglichen Weiterkommen der Österreicher muss abgewartet werden, wie schnell sich Lazaro tatsächlich von seiner Verletzung erholt. Einen weiteren EM-Einsatz wird es wohl nicht geben.

Beim 3:1-Sieg am ersten Spieltag der Gruppe C saß der 25-Jährige 90 Minuten lang auf der Bank, gegen die Niederlande stand er in der Schlussphase gemeinsam mit dem Gladbacher Stefan Lainer auf dem Platz. Beide waren für die rechte Seite der Österreicher zuständig.

Lazaro war 2020 auf Leihbasis von Inter Mailand an den Niederrhein gekommen. In der vergangenen Saison machte er 28 Pflichtspiele. Sein persönlicher Höhepunkt dürfte sein Treffer bei der 3:4-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen gewesen sein, als er per „Scorpion Kick“ traf. Später wurde das sehenswerte Tor zum „Tor des Jahres“ gewählt.

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