Borussia und der Weigl-Transfer Benficas Trainer Schmidt äußert sich über möglichen Wechsel

Lissabon · Verlässt Julian Weigl Benfica Lissabon noch in dieser Transferperiode? Ein Wechsel ist möglich, darüber hat nun auch Benficas Trainer Roger Schmidt gesprochen. Zuletzt wurde Weigl mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht.

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Foto: jdp/Jens Dirk Paeffgen

Trainer Roger Schmidt hat über einen möglicherweise bevorstehenden Abschied von Mittelfeldspieler Julian Weigl bei Benfica Lissabon gesprochen. „Es gibt vielleicht für ihn die Möglichkeit, den Verein zu wechseln. Das ist am Ende des Tages seine Entscheidung“, sagte Schmidt am Dienstagabend „Amazon Prime“ über den sechsmaligen Fußball-Nationalspieler, der zuletzt bei Borussia Mönchengladbach im Gespräch war. „Jetzt werden wir sehen, was in den nächsten zwei Wochen passiert. Das ist die Situation“, ergänzte Schmidt.

Das Transferfenster in Portugal schließt am 22. September, in der Bundesliga sind Wechsel noch bis zum 1. September möglich. Weigl soll sich Medienberichten zufolge mit einem Transfer beschäftigen, weil er unter Schmidt aktuell kein Stammspieler ist. „Auf der Position wechselt man dann auch nicht gerne. Es hat dafür auch keinen Anlass gegeben“, sagte Schmidt nach dem 3:0 (3:0) in der Qualifikation zur Champions League gegen Dynamo Kiew.

Damit hat Benfica den Sprung in die Gruppenphase der Königsklasse geschafft. Auf der Doppelsechs setzt Schmidt bei Benfica derzeit auf Enzo Fernández und Florentino, Weigl bleibt damit nur die Joker-Rolle. Der 26-Jährige war in der 70. Minute eingewechselt worden. „Er ist ein Top-Spieler und wenn er hier bleibt, wird er seine Spiele machen“, sagte Schmidt.

Gladbach könnte Weigl zunächst auf Leihbasis verpflichten, um ihn dann möglicherweise im kommenden Sommer fest zu verpflichten. Borussias Sportdirektor Roland Virkus ist neben einem Angreifer, der die Lücke, die der abgewanderte Breel Embolo (zur AS Monaco) hinterlassen hat, schließen soll, auch noch auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler, um den Kader noch in der Breite zu verstärken. Virkus hatte Weigl am vergangenen Freitag als „guten Spieler“ bezeichnet, den er schon seit der Jugend kennen würde.

(dpa, hgo)
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