Schippers über Borussia nach der Krise „Wir sind weiterhin ambitioniert, daran ändert sich nichts“

Exklusiv | Mönchengladbach · Keiner hat Borussias Finanzen besser im Blick als Stephan Schippers. Im Interview erklärt er, wie der Verein die Folgen der Corona-Pandemie weiter bewältigt. Seit dieser Woche hat Schippers einen neuen Geschäftsführer-Kollegen: Warum Roland Virkus für ihn nach Max Eberls Abschied der Richtige ist.

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Foto: Dirk Päffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Herr Schippers, Borussia hat sich für Roland Virkus als neuen Sportdirektor entschieden. Eine interne Lösung also. Können Sie verstehen, dass es für viele Fans eine überraschende Entscheidung war und es auch kritische Worte gab?

Schippers Ich denke, dass es vor allem eine logische Lösung ist. Roland Virkus ist 31 Jahre im Klub und er kennt und lebt unsere DNA. Wir sind absolut überzeugt, dass es die richtige Entscheidung für Borussia Mönchengladbach ist und er einen guten Job für den Klub machen wird. Es mag sein, dass der eine oder andere auf den ersten Blick nichts mit dem Namen Roland Virkus anfangen kann, aber in der Fußballszene und bei allen, die sich intensiv mit Borussia beschäftigen, hat er einen guten Namen. Genauso wie Max Eberl vor 13 Jahren startet er aus der Position des Direktors unseres Nachwuchsleistungszentrums in diese neue Aufgabe. Und es ist doch wirklich klasse, dass sich Marc-André ter Stegen, der für mich einer der besten Torhüter der Welt ist und aus unserem Nachwuchs stammt, zwei Stunden nach der Bekanntgabe aus Barcelona meldet, ein Loblied auf seinen Ausbilder singt und sagt: Roland Virkus ist der richtige Mann für die Eberl-Nachfolge.