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Borussia Mönchengladbach: Polizei schaut vor dem Derby regelmäßig nach Hennes

Borussia Mönchengladbach : Polizei schaut vor dem Derby regelmäßig nach Hennes

Am Sonntag stehen sich Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln erstmals seit April 2012 wieder im Rheinischen Derby gegenüber. In der Domstadt greift die Polizei deshalb zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen. So schaut eine Streife nachts regelmäßig nach dem FC-Maskottchen.

Geißbock Hennes VIII. lebt seit einem Monat nicht mehr bei seiner Besitzerin, sondern auf dem Clemenshof im Kölner Zoo. Nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers hat die Polizei in der Woche vor dem Derby vermehrt symbolträchtige Orte im Blick. Dazu zählen auch der Stall und das Gehege.

Die sind zwar von einer Mauer umgeben, nach einem Vorfall vom Sonntagabend seien die Beamten aber zusätzlich sensibilisiert. Mehrere Vermummte sollen auf das Gelände einer Speditionsfirma in Köln-Bocklemünd eingedrungen sein, wo FC-Fans an einer Choreo für das Derby arbeiteten. Es gab weder Verletzte noch kam es zu Sachbeschädigungen. "Natürlich kann man vermuten, dass die Aktion mit dem Derby zusammenhängt, aber das ist reine Spekulation. Wir wissen nicht, wer die Täter waren", sagte ein Polizeisprecher. Als die Streife eintraf, waren die Eindringlinge bereits verschwunden.

Wie in der Vergangenheit üblich, ist das Duell Köln gegen Gladbach auch diesmal als Hochrisiko-Spiel eingestuft. Konkrete Pläne aus beiden Fanlagern seien nicht bekannt, so die Polizei. Man achte mit Blick auf das Derby "grundsätzlich auf alles, was mit Fußball zu tun hat."