Bekenntnis zu Borussia Elvedi sollte die richtigen Schlüsse aus diesem Sommer ziehen

Meinung | Mönchengladbach · Wolverhampton? Everton? Nach dem berühmten „nächsten Schritt“ klangen Nico Elvedis Optionen nicht. Für Borussias Innenverteidiger ist die Transferperiode nicht gelaufen wie erhofft. Unser Autor sieht genügend Gründe, warum Verein und Spieler zusammenfinden sollten.

 Bild aus besseren Tagen: Nico Elvedi bejubelt ein Tor in der Champions League.

Bild aus besseren Tagen: Nico Elvedi bejubelt ein Tor in der Champions League.

Foto: AP/Martin Meissner

Es bedarf überhaupt keiner Klarstellung, dass Nico Elvedi seine Situation sechs Wochen professionell und würdevoll mittrug. Der Schweizer war offen für Veränderung und wollte seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, deshalb hatte Borussia ihn in den Stand-by-Modus versetzt bis zum Ende der Transferperiode. Elvedi trainierte, aber er spielte nicht bis zur Schlussphase gegen den FC Bayern. Wer den Verteidiger seit Jahren in Gladbach erlebt, wäre auch verwundert, wenn es – und sei es hinter vorgehaltener Hand – ein schlechtes Wort über ihn zu verlieren gäbe. Nichts davon ist der Fall, zwischen Elvedi, seinem Berater und Borussia ist alles im Reinen.