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Max Grün wechselt zu Viktoria Aschaffenburg und blickt auf seine Gladbach-Zeit zurück

Grün blickt auf seine Borussia-Zeit zurück : „Immer Vollgas, immer ehrgeizig, immer ehrlich“

Zwei Jahre lang war Max Grün dritter Torwart von Borussia Mönchengladbach. Nun hat er einen neuen Verein gefunden. Kurz nach der Bekanntgabe des Wechsels haben wir mit dem 34-Jährigen gesprochen.

Der Urlaub ist für Max Grün bereits beendet. Am Mittwoch, kurz nach der offiziellen Bekanntgabe seines Wechsels zu Viktoria Aschaffenburg, stand er das erste Mal mit seinen neuen Mannschaftskollegen auf dem Trainingsplatz. Bereits im Juli startet die neue Saison.

Doch zuvor blickt Grün noch einmal auf seine Borussia-Zeit zurück. 2019 wurde er als dritter Torwart verpflichtet, zu einem Pflichtspieleinsatz kam es nicht. Dreimal durfte er in der U23 spielen. „Ich hatte in den beiden Jahren Yann Sommer und Tobias Sippel vor mir, die es überragend gemacht haben. Ich habe immer versucht, sie zu pushen. Wir waren eine geile Torwart-Gruppe“, sagt Grün im Gespräch mit unserer Redaktion.

In der Kabine wurde Grün, der mit dem VfL Wolfsburg einst den DFB-Pokal und den Superpokal gewann, vor allem aufgrund seiner Erfahrung geschätzt, die er an seine Mitspieler weitergeben konnte. „Ich habe mich null verstellt und mich immer so eingebracht, wie ich bin: Immer Vollgas, immer ehrgeizig, immer ehrlich. Das wurde meiner Meinung nach von der Mannschaft, dem Trainer und dem Verein respektiert und honoriert“, sagt Grün.

Besonders gerne erinnert er sich an die Spiele zurück, als er im Herbst 2019 achtmal als Nummer zwei im Spieltagskader stand. Tobias Sippel war zu diesem Zeitpunkt verletzt. „Das waren geile Momente, die in Erinnerung bleiben“, so Grün. Zu dieser Zeit konnte er noch die Atmosphäre eines vollen Borussia-Parks aufsaugen und genießen.

In Zukunft spielt Grün, der als Nummer eins in die neue Saison geht, in der Regionalliga Bayern unter anderem gegen die zweiten Mannschaften von Greuther Fürth, dem 1. FC Nürnberg und dem FC Augsburg. „Ich will erfolgreich sein, auch wenn es nicht mehr die höchste Spielklasse ist. Ich habe hier voller Überzeugung zugesagt. Sie haben in den letzten Jahren eine gute Rolle in der Regionalliga gespielt. Durch die Abstiege von Bayern II und Unterhaching ist die Liga noch mal ein bisschen interessanter geworden“, betont Grün, der Borussia bereits vor einigen Monaten mitgeteilt hat, aus privaten Gründen ins Rhein-Main-Gebiet zurückzukehren.

„Nach 16 Jahren, in denen ich von zu Hause weg war, ist es schön, wieder nah an der Heimat und den Freunden zu sein.“ Sein Heimatort Karlstadt ist von Aschaffenburg aus in einer Stunde zu erreichen. Bei seinem neuen Klub wird er zusätzlich noch als Torwarttrainer der U19, die in der Bayernliga aktiv ist, tätig sein. „Ich habe da schon länger drüber nachgedacht, weil ich einen guten Draht zu Jugendlichen und Kindern habe. Da kann ich meine Erfahrungen einbringen“, sagt Grün.