CEO Mintzlaff steigt auf RB will Eberl „früher nach Leipzig beordern“

Leipzig · Der bislang stärkste Mann bei RB Leipzig, Oliver Mintzlaff wird Geschäftsführer bei Red Bull, dem 99-prozentigen Anteilseigner des Klubs. Eine seiner letzten Amtshandlungen soll es sein, Max Eberls Dienstbeginn nach vorne zu ziehen. Es könnte noch ein Sportdirektor kommen.

Max Eberl: Seine Karriere in Gladbach, Leipzig und München
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Das ist Max Eberl

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Foto: dpa/Uwe Anspach

Borussia Mönchengladbachs ehemaliger Manager Max Eberl wird seinen Job als Sport-Geschäftsführer bei RB Leipzig voraussichtlich früher als geplant antreten. „Ich denke schon, dass ich ihn zwei, drei Wochen früher nach Leipzig beordern kann“, sagte der scheidende Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Samstag nach dem 3:1-Sieg in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim im ZDF.

Der 47-Jährige verlässt den DFB-Pokalsieger und wechselt zum 15. November in die Konzernzentrale von Hauptsponsor Red Bull. Für Mintzlaff ist es sozusagen eine Beförderung: Die Firma hält 99 Prozent der Anteile an der RasenBallsport Leipzig GmbH

Der 49 Jahre alte Eberl soll sein Amt offiziell erst am 15. Dezember antreten. Ob mit auch der bisherige Sportdirektor des FC Schalke 04, Rouven Schröder, mit nach Leipzig kommen wird, ließ Mintzlaff auf Nachfrage offen. „Jetzt kommt Max erstmal alleine“, sagte er. Schröder war 2019 in Gladbach gehandelt worden, als es Gedankenspiele gab, die Management-Ebene um Eberl zu erweitern. Nach dessen Rückzug im Januar dieses Jahres war Schröder dann ein Kandidat für die unmittelbare Nachfolge, erhielt aber nicht die Freigabe auf Schalke.

Eberl war zuletzt bereits häufiger bei Leipziger Spielen zu sehen. In Glasgow in der Champions League saß er neben Mintzlaff, auch im DFB-Pokal nahm er auf der Tribüne Platz. Der genaue Dienstbeginn ist noch nicht bekannt.

(dpa)
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