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Marcel Reif irritiert mit Aussagen über Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach

TV-Experte : Reif irritiert mit Aussagen über „Abreibung“ für Embolo

Der Sportreporter Marcel Reif hat erneut mit öffentlichen Aussagen für Wirbel gesorgt. Angesprochen auf den Corona-Verstoß des Gladbacher Fußballers Breel Embolo hatte Reif (71) „so 'ne kleine Abreibung“ bei „Bild live“ angeregt.

Reif sagte außerdem: „Wissen Sie, was mir gefallen würde? Wenn die in der Kabine in Gladbach, und ich könnte mir gut vorstellen, dass das so ist, also zu meiner Zeit, als ich ein bisschen gekickt habe, war das noch so, es gab so eine gewisse innere Hygiene, um es mal sehr vorsichtig und sehr freundlich auszudrücken, in der Kabine. Nach dem Motto: Trainer, könnten Sie mal kurz rausgehen? Wir brauchen mal fünf Minuten. Und dann macht man ein bisschen die Musik laut und dann wurde demjenigen mitgeteilt, mit relativ klaren, auch nonverbalen Mitteln, was geht und was nicht geht. Das könnte ich mir gut vorstellen.“

In den sozialen Netzwerken wurde er dafür kritisiert. Ihm wurde Aufruf zu Gewalt vorgeworfen. Andere Nutzer meinten, man solle die Aussagen nicht überbewerten. Auf Anfrage sagte Reif, er wolle sich nicht weiter äußern, „was immer im Netz“ geschrieben werde. „Das geht dann doch unter ein gewisses Niveau. Wer es verstehen will, der versteht es. Aber ich kann auch nicht auf jedes Nicht-Verstehen-Wollen eingehen“, sagte er am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Embolo war vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Bestimmungen mit „einer hohen Geldstrafe“ belegt worden.

Der 23-Jährige war zuvor von der Polizei in einer Wohnung im Umfeld einer illegalen Party am Essener Baldeneysee angetroffen worden. Embolo hat seinem Arbeitgeber mehrfach versichert, er sei nicht Teil der Party gewesen und nicht, wie behauptet wird, über das Dach geflohen. Die genauen Umstände indes sind noch nicht geklärt."

(ako/dpa)