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Gladbachs Jonas Hofmann widerspricht Gerüchten um FC Chelsea und Thomas Tuchel nicht

Interesse des FC Chelsea : Gladbachs Hofmann widerspricht Gerüchten um Gespräche nicht

Vor rund zwei Wochen kamen die ersten Gerüchte auf, der FC Chelsea habe Kontakt zu Jonas Hofmann aufgenommen. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach hat nun mit seinen Aussagen indirekt bestätigt, dass mehr dahinter stecken könnte.

Am 30. Juli 2015 wurde Jonas Hofmann erstmals von Thomas Tuchel, dem damaligen Trainer von Borussia Dortmund, eingesetzt. Ein halbes Jahr später zog Hofmann weiter an den Niederrhein nach Gladbach, Tuchel heuerte 2018 bei Paris Saint-Germain und im Januar dieses Jahres beim FC Chelsea an.

Während Tuchel nun also in der Premier League tätig ist, ist Hofmann in dieser Saison zum Nationalspieler aufgestiegen und kommt in 25 Einsätzen bereits auf 18 Torbeteiligungen (sieben Tore, elf Vorlagen). Hofmann, dessen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach noch bis 2023 läuft, hat sich vor allem durch starke Leistungen in der Gruppenphase der Champions League endgültig in die Notizbücher internationaler Klubs gespielt.

Auch der FC Chelsea und Tuchel sollen sich bei Hofmann und seinem Umfeld erkundigt haben, darüber hatte die „Bild“ vor zwei Wochen berichtet. Darauf angesprochen, sagte Hofmann jetzt in einem Interview mit den „Ruhr Nachrichten“: „Dass andere Vereine auf einen aufmerksam werden, wenn man gute Leistungen bringt, ist, glaube ich, klar. Von daher ist es möglich, dass der eine oder andere schon mal nachgefragt hat“, so Hofmann, der nicht direkt widersprach, dass es Kontakt gab. „Das versteht man“, sagt er über seine Aussage.

Nach Informationen unserer Redaktion könnte die Nummer in den kommenden Monaten konkret werden, einen ersten Austausch hat es bereits gegeben. Hofmann schließt einen Wechsel grundsätzlich nicht aus. Er weiß, dass er die Möglichkeit, zu einem großen Verein zu wechseln, wohl nicht mehr so häufig in seiner Karriere bekommen wird. Im Sommer feiert er seinen 29. Geburtstag und könnte sich durchaus vorstellen, das Abenteuer Ausland anzugehen.

Ein Wechsel zwei Jahre vor Ende der Vertragslaufzeit könnte Borussia rund 20 Millionen Euro in die Kasse spülen, sein aktueller Marktwert liegt laut „transfermarkt.de“ bei 16 Millionen Euro. Hofmann verzichtet zudem bewusst auf Treuebekenntnisse, die er hinterher bereuen könnte. „Dennoch liegt für mich der absolute Fokus darauf, eine erfolgreiche Saison mit Borussia zu bestreiten und mich voll und ganz dem Erfolg zu widmen. Meine persönliche Situation stelle ich darunter“, sagt er.

Im Rückspiel des Achtelfinals in der Königsklasse gegen Manchester City wird Hofmann am 16. März noch einmal die Gelegenheit bekommen, sich auf der großen Fußballbühne zu beweisen. Ende des Monats stehen zudem drei Länderspiele an, für die Bundestrainer Joachim Löw ihn wohl wieder nominieren wird - doch zunächst ist er mit Borussia am Samstag (15.30 Uhr) gegen Bayer 04 Leverkusen gefordert.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Jonas Hofmann