Trendwende nach ablösefreien Verlusten Borussia verschafft sich bei den Verträgen wieder Luft

Mönchengladbach · Ablösefreie Abgänge wie die von Marcus Thuram und Matthias Ginter waren ein finanzielles Fiasko für Borussia – und sollen künftig verhindert werden. Manager Roland Virkus hat beim Thema Verträge die Wende eingeleitet. Was in den vergangenen Jahren schieflief und nun besser laufen soll.

Borussia Mönchengladbach: Alle Verträge - 2025 drei auslaufende
Link zur Paywall

Die Vertragslaufzeiten der Borussia-Profis im Überblick

32 Bilder
Foto: jdp/Jens Dirk Paeffgen

Max Eberl hat in seiner Zeit als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach – „ein Stück weit“ und „am langen Ende“ – so einige Phrasen geprägt. Eine markante waren die sogenannten „internen Transfers“, Vertragsverlängerungen hatten für Eberl eine hohe Priorität. So stattete er Marco Reus im Herbst 2010 mitten im Abstiegskampf nach erst gut einem Jahr im Verein mit einem Kontrakt bis 2015 aus – mit Ausstiegsklausel zwar, aber die bescherte Gladbach 2012 stolze 17 Millionen Euro, als Reus nach Dortmund wechselte. Bis 2016 war das Vereinsrekord, dann ging Granit Xhaka für 45 Millionen Euro zum FC Arsenal – den bis 2017 laufenden Ursprungsvertrag des Schweizers hatte Eberl 2015 bis 2019 ausdehnen lassen.