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Gladbach-Transfers: Um Ramy Bensebaini und den BVB ist es ruhig geworden

Dortmund-Wechsel des Gladbachers : Fällt bei Transfer-Türöffner Bensebaini die BVB-Tür zu?

Der Algerier Ramy Bensebaini will weg und wurde sehr konkret mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Doch es gab Hindernisse. Und nach der Trennung von Marco Rose ist der Wechsel zur westfälischen Borussia unwahrscheinlich.

Ramy Bensebaini hat hübsche Fotos gepostet aus Istanbul. 2019 war er noch aus beruflichen Gründen in der türkischen Metropole, als Borussia in der Europa League bei Basaksehir spielte. Nun urlaubt der algerische Defensivmann dort. Dass er sich in diesen Tagen auch Gedanken über seine Zukunft macht, ist anzunehmen. Was die angeht, ist der aktuelle Status trotz seines bis 2023 datierten Vertrages: offen.

Anfang und Mitte Mai schien es, als würde sein nächster Karriereschritt bis jetzt längst geklärt sein, denn sehr konkret war, was aus Dortmund zu hören und zu lesen war: „Kurz vor der Verpflichtung“ des Afrika-Cup-Siegers von 2019 stehe der BVB, allein die Ablösesumme stehe noch zur Debatte. 12, 15 oder 18 Millionen Euro standen im Raum.

Nun ist es allerdings ruhig geworden um Bensebaini, der vor dem vermeintlichen Wechsel zum BVB schon mit Juventus Turin und dem FC Barcelona in Verbindung gebracht wurde. Die letzten nachvollziehbaren Transfergerüchte liegen zehn Tage zurück, das ist in der aufgeregten Welt des Profifußballs eine Ewigkeit. Passiert ist nichts.

Das Thema BVB war heiß auch wegen des Trainers Marco Rose, zu dessen Musterschülern Bensebaini zuvor schon in Gladbach gehörte. Rose ist nun aber weg und Nachfolger Edin Terzic der Mann an der Linie in Dortmund. Ob er den Gladbacher Linksverteidiger ebenso konkret auf dem Zettel hat wie Rose, ist abzuwarten.

Doch schon vor dem Trainerwechsel in Dortmund hatte es Hindernisse gegeben, weswegen Bensebaini und Dortmund nicht zusammenkamen. Die Vorstellungen von Spieler und Klub müssen eben deckungsgleich sein, sportlich wie wirtschaftlich. Bensebaini hat so seine Vorstellungen, was die Rahmenbedingungen des künftigen Engagements angeht und muss dazu den passenden Klub finden.

Gladbach hat er längst mitgeteilt hat, dass er gehen will in diesem Sommer, darum galt er als erster Abgangs-Kandidat, zumal als die BVB-Gerüchte aufkamen. Und als solcher hätte er auch als Türöffner für die niederrheinische Borussia auf dem Transfermarkt sein können. Denn die braucht Geld, um selbst aktiv werden zu können, eine Einnahme im zweistelligen Millionenbereich würde sicherlich erste Aktivitäten nach sich ziehen.

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Der BVB wird derweil auch mit David Raum von 1899 Hoffenheim, wie Bensebaini ein Linksverteidiger, in Verbindung gebracht. Raum hat zumindest Signale ausgesendet, dass ein Wechsel zu den Westfalen interessant sein könnte für ihn. Und wie Gladbach kann auch Hoffenheim, das ebenfalls Europa verpasst hat, Einnahmen gut gebrauchen. Der deutsche Nationalspieler wäre aufgrund seines Vertrages bis 2026 allerdings deutlich teurer.

Fällt also die BVB-Tür für Gladbachs vermeintlichen Türöffner auf dem Transfermarkt zu? Fast ist das zu vermuten. Bis zum 1. September bleibt Bensebaini aber Zeit, sich zu verändern, so lange ist das Transferfenster geöffnet. Die Hoffnung, dass er recht kurzfristig das Transferkarussell ins Laufen bringt für Borussia, die ist indes wohl erstmal dahin.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Ramy Bensebaini