Personal-Update bei Borussia Mehrere Ausfälle am Mittwoch - Robin Hack freut sich über Baby

Mönchengladbach · Eisige Temperaturen, gute Stimmung: Borussia Mönchengladbach hatte die Trainingseinheit am Mittwoch kurzfristig doch für Zuschauer geöffnet. Wie das Personal im Vergleich zum Vortag aussah und was das für Samstag gegen Hoffenheim bedeuten könnte.

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Foto: Jens Dirk Paeffgen (jdp)

Am Borussia-Park geht es frostig zu, die restlichen Trainingseinheiten der Woche beginnen eine Stunde später als üblich, damit die Rasenheizung bis 11.30 Uhr ihren Job erledigt hat. Dass die Kälte nicht auf die Stimmung schlägt, war am Mittwoch ganz am Ende zu beobachten: Trainer Gerardo Seoane hatte zwei Mannschaften, die aus jeweils neun Feldspielern bestanden, gegeneinander spielen lassen, nun sollten „Team Orange“ und „Team ohne Leibchen“ im Wettschießen von der Strafraumgrenze einen Sieger küren.

Die Orangefarbenen zogen nach, und als Christoph Kramer den ersten Schuss sehenswert versenkte, stieg der Lautstärkepegel gleich an. Patrick Herrmann, mit einer Spielfreude dabei, als sei er immer noch 22 Jahre alt, und Rocco Reitz, dem momentan eben alles gelingt, legten nach. Der schönste Treffer gelang Franck Honorat mit Unterstützung des Lattenkreuzes, und letztlich hatten die Leibchenträger die Ausbeute ihrer Kollegen ohne übertroffen.

Robin Hack freut sich über Baby Ameo

Im Vergleich zum Wochenauftakt gab es beim Personal einige Veränderungen. Hannes Wolf trainierte am Rand und ging früher in die Kabine. Robin Hack war wieder da, sein Sohn Ameo hat am Dienstag das Licht der Welt erblickt. Dafür setzten Joe Scally, Moritz Nicolas, Tomas Cvancara und Jordan Siebatcheu am Mittwoch aus. Zu den Gründen wollte Borussia auf Nachfrage zunächst nichts mitteilen, weitere Infos soll es am Donnerstag auf der Pressekonferenz mit Seoane geben.

Jacob Italiano aus der U23 half im Trainingsspiel als Linksverteidiger aus, Yvandro Borges Sanches musste in seinem Team rechts hinten ran. Denn in Nico Elvedi (erkrankt) fehlt ein weiterer Abwehrspieler seit Beginn der Woche, Ko Itakura ist nach seiner Fußoperation noch nicht wieder im Mannschaftstraining. Sollte auch Elvedi am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (Anpfiff 15.30 Uhr) fehlen, wären Marvin Friedrich und Fabio Chiarodia die wahrscheinlichsten Nachrücker, womöglich sogar beide, wenn es für Scally ebenfalls nicht reicht.

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Christoph Kramer nimmt Maß im Training.

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Foto: RP/Jannik Sorgatz

Chiarodia könnte in einer Dreierkette links verteidigen, Max Wöber zentral und Friedrich rechts. In einer Viererkette würde neben Wöber wohl mehr für Friedrich als für Chiarodia sprechen, um nicht zwei Linksfüßer aufzubieten. Aber noch hat Elvedi genügend Zeit, um sich auszukurieren. Dass es daheim auf der Couch nicht unbedingt besser sein muss als bei eisigen Temperaturen auf dem Platz, unterstrich die Stimmung am Mittwoch mal wieder.

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