Personallage Vier Spieler stehen Gladbach gegen den BVB nicht zur Verfügung

Mönchengladbach · Trotz der Ausfälle bleibt die Personalsituation bei den Gladbachern im Saisonendspurt entspannt. Trainer Gerardo Seoane hat vor dem Duell mit dem BVB über den Comeback-Zeitpunkt von Manu Koné gesprochen – und über den Ansatz, mit dem seine Mannschaft ins Spiel gehen wird.

Borussia Mönchengladbach: Startelf beim VfB Stuttgart
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So könnte Borussias Startelf in Stuttgart aussehen

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Anfang Dezember waren es zehn Profis, auf die Gerardo Seoane beim 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim hatte verzichten müssen, im Vergleich dazu ist die Personalsituation bei Borussia Mönchengladbach mittlerweile luxuriös für den Coach. Manu Koné ist der einzige Stammspieler, der gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) nicht dabei sein wird, der Franzose befindet sich nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel im Aufbautraining.

„Er wird wahrscheinlich Mitte, Ende nächster Woche kleine Teile des Mannschaftstrainings mitmachen. Der Verlauf ist positiv, wir gehen aber kein Risiko ein“, sagte Seoane am Donnerstag, ehe er die noch verbleibende Ausfallzeit genauer definierte. „Ich glaube, dass wir ihn in dieser Saison noch spielen sehen werden. Nächste Woche vielleicht noch nicht, aber danach sind drei, vier Wochen vorbei, die so eine Verletzung normalerweise braucht“, sagte Seoane.

Kramer und Jantschke fallen gegen den BVB aus

Koné könnte Borussia, wenn alles optimal läuft, am 31. Spieltag gegen Union Berlin wieder zur Verfügung stehen, spätestens in der Woche danach. In Christoph Kramer fällt gegen den BVB ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler aus, der 33-Jährige hat in dieser Woche krankheitsbedingt noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können, gehörte unter Seoane in der Bundesliga aber auch erst einmal zur Startelf.

Tony Jantschke begann ebenfalls erst einmal, gegen Dortmund ist er allerdings auch keine Option für den Kader. „Tony Jantschke hat eine kleine Zerrung, das wird nicht reichen für Samstag“, sagte Seoane. Definitiv ist auch der Ausfall von Grant-Leon Ranos. Der Angreifer hatte das Training am Mittwoch abbrechen müssen, eine genaue Diagnose gibt es noch nicht, es handelt sich aber um eine Verletzung am Sprunggelenk, die einen Einsatz bei den Profis oder der U23 am Wochenende verhindert.

Seoane ließ zwei Tage vor dem Dortmund-Spiel durchblicken, dass Ko Itakura wohl derjenige sein wird, der den Platz auf der Doppelsechs neben Julian Weigl einnimmt. „Das ist mit Sicherheit eine Option, die uns im letzten Spiel Stabilität gegeben hat. Wir sind froh, dass wir Spieler haben, die polyvalent sind, die zum Beispiel auch auf dem rechten oder linken Flügel spielen können. Das ist für uns als Trainerteam ein gutes Mittel, um gewisse Matchpläne anzupassen. Das hat in Wolfsburg gut funktioniert“, sagte Seoane, der im Verlauf des Spiels Nathan Ngoumou von der linken auf die rechte Seite versetzte – und so mit dem 2:1 durch Ngoumou belohnt wurde.

Seoane will „schnelles Umschaltspiel“ gegen Dortmund

Ngoumou und Honorat, die gemeinsam mit Alassane Plea gegen Wolfsburg begonnen hatten, sind auch gegen den BVB Optionen, um mit ihrem Tempo für Entlastung zu sorgen. „Wir wollen unser schnelles Umschaltspiel auf den Platz bringen, aber auch über Ballbesitz dem Gegner unser Spiel aufdrücken“, sagte Seoane. Voraussetzung für einen erfolgreichen Verlauf des Spiels sei in erster Linie aber eine disziplinierte Abwehrarbeit. „Wir wollen ähnlich wie gegen Wolfsburg defensiv kompakt stehen und die Anzahl der gefährlichen Angriffe des Gegners reduzieren, damit wir weniger Gegentore bekommen.“

Während Borussia den eigenen Ansatz aus dem Wolfsburg-Spiel wohl mit ins Wochenende nehmen wird, spielt das Hinspiel, bei dem Gladbach in Dortmund eine 2:0-Führung verspielte, in der Vorbereitung auf den BVB eine untergeordnete Rolle. „Man kann zwei, drei Dinge daraus mitnehmen. Aber die Entwicklung der beiden Teams seitdem spielt eine größere Rolle“, sagte Seoane.

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