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Gladbach: Schweiz bei der EM weiter - ebenso wie Lainer und Christensen

EM-Borussen : Christensen und Lainer lassen auch die Schweizer jubeln

Der Montag bot einen EM-Abend mit vielen Gladbacher Geschichten. Andreas Christensen traf fulminant, Stefan Lainer feierte Historisches, und am Ende durfte auch Borussias Schweiz-Quartett aufatmen.

Es waren letztlich nur etwa 27 Stunden, in denen Borussias Schweizer nach ihrem Sieg gegen die Türkei um das Weiterkommen bangen mussten. Am späten Montagabend hatten sie bereits Gewissheit: Als einer der vier besten Gruppendritten ziehen Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo mit der Nati ins EM-Achtelfinale ein. Zu verdanken hatten sie diese schnelle Entscheidung unter anderem auch einem aktuellen Mitspieler und zwei ehemaligen Gladbachern.

Denn auch Österreichs 1:0-Erfolg über die Ukraine sowie der 4:1-Erfolg Dänemarks gegen Russland sorgten dafür, dass sich die Gruppendritten aus den Gruppen B und C schon einmal hinter den Schweizern einsortieren mussten. Somit gab es viele glückliche Gladbacher am Montagabend.

Stefan Lainer hatte mit Österreich vorgelegt und durch den Sieg gegen den direkten Konkurrenten Ukraine noch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe C geschafft. Damit feierte die österreichische Mannschaft, der Valentino Lazaro aufgrund eines Muskelfaseranrisses im Oberschenkel derzeit nicht helfen kann, nicht nur den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase einer Europameisterschaft, sondern sie absolviert kommenden Samstag in London gegen Italien ihr erstes K.o.-Spiel überhaupt bei einem großen Turnier seit der Weltmeisterschaft 1954. Lainer selbst trug seinen Teil zum historischen Erfolg bei, indem er diesmal in einer Viererkette als Rechtsverteidiger auflief und trotzdem erneut häufig die Gelegenheit hatte, das eigene Angriffsspiel mit anzukurbeln.

Auch in Kopenhagen wenige Stunden später ereignete sich Denkwürdiges. Dänemark, mit zwei Niederlagen gestartet, sprang dank eines furiosen 4:1 über Russland sowie des gleichzeitigen 2:0-Sieges Belgiens gegen Finnland noch mit drei Punkten auf den zweiten Tabellenplatz. Die Ex-Gladbacher Andreas Christensen und Jannik Vestergaard, die bei der Borussia noch mit Sommer und Elvedi sowie – im Falle von Vestergaard – mit Zakaria zusammengespielt haben, hatten ihren Anteil daran.

Vor allem Christensen, der zudem vor wenigen Wochen mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen hat, dürfte den Abend wohl nicht mehr vergessen. Mit einem fulminanten Fernschuss zum 3:1 sorgte der 25-Jährige für die Entscheidung gegen Russland, auch die Dänen buchten damit noch das Achtelfinalticket. Die Gladbacher Geschichten bei dieser Euro werden somit auch nicht kommenden Tage nicht ausgehen.