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Gladbach: Marcus Thuram fehlt lange, Alassane Plea kommt zurück, Fortschritte bei Breel Embolo

Zwischen Hiobsbotschaften und guten Nachrichten : Mit diesem Personal ist Borussia in die Woche gestartet

Mit 18 Feldspielern startete Borussias Trainer Adi Hütter am Dienstagnachmittag in die neue Trainingswoche. Von jenen Spielern, die in Leverkusen Blessuren davontrugen, war indes nur Ramy Bensebaini dabei. Trotz vieler schlechter Nachrichten gibt es aber auch Hoffnung.

Die Trainingswoche begann mit einer halben Stunde Verspätung. Es dürfte noch einiges zu besprechen gewesen sein nach dem 0:4 bei Bayer Leverkusen, sodass die Borussen 30 Minuten später mit der Vorbereitung auf das Spiel bei Union Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr) starteten. Dann will Gladbach wieder ein anderes Gesicht zeigen als noch am vorigen Samstag.

Personell wird die Mannschaft auf jeden Fall ein anderes Gesicht haben, und das liegt nicht allein an dem Knöchelbruch, den sich Stefan Lainer in Leverkusen zugezogen hat. Auch Marcus Thuram wird wochenlang nicht mit dem Team trainieren können, der Franzose erlitt im Zweikampf mit Bayers Jonathan Tah einen Innenbandriss im Knie.

Auch Matthias Ginter und Alassane Plea hatten in Leverkusen ausgewechselt werden müssen, auch sie waren am Dienstagnachmittag nicht mit auf dem Trainingsplatz. Bei Ginter wird das auch die kommenden Tage so sein, der Verteidiger wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich in Quarantäne. Plea hat sich dagegen nicht schlimmer verletzt, laut Verein wird er in den kommenden Tagen ins Mannschaftstraining zurückkehren – wohl mit der Hoffnung, dass es für das Berlin-Spiel reicht.

Dieses kommt für Breel Embolo noch zu früh. Der Schweizer Angreifer, der seit der EM pausieren musste, macht indes Fortschritte. Erstmals machte Embolo einen Teil des Teamtrainings wieder mit, ehe er noch individuelle Übungen mit und ohne Ball auf dem Feld absolvierte.

Dagegen konnte Linksverteidiger Ramy Bensebaini, der in der letzten Aktion des Leverkusen-Spiels einen Schlag auf den Fuß bekommen hatte, ohne Probleme die komplette Einheit auf dem Platz bestreiten und dürfte damit auch bei Union zur Verfügung stehen.

Die Übungen am Dienstagnachmittag gaben derweil einen Vorgeschmack darauf, was Trainer Adi Hütter am kommenden Sonntag sicher wieder sehen will: Es gab viele Spielformen auf engem Raum – mit vielen Zweikämpfen und ständigen Pressingsituationen.