Fünf verletzte Spieler Gladbach kommt das Borussen-Duell teuer zu stehen

Mönchengladbach · Gerade hatte sich die Personallage bei Borussia wieder etwas entspannt, nach dem 1:2 gegen den BVB erweitert jedoch gleich ein Quintett die Verletztenliste. Einige hat es dabei schlimmer erwischt. Um wenn es sich handelt und welche Diagnosen Borussia am Sonntag veröffentlichte.

Noten Borussia Mönchengladbach: Einzelkritik beim 1:2 gegen den BVB
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Borussia - Dortmund: die Fohlen in der Einzelkritik

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Borussia Mönchengladbach ist das Borussen-Duell am Samstag gegen den BVB teuer zu stehen gekommen. Wie der Klub am Sonntagnachmittag bekannt gab, haben sich gleich fünf Profis bei der 1:2-Niederlage gegen Dortmund verletzt. Jordan Siebatcheu, Nathan Ngoumou, Franck Honorat, Stefan Lainer und Nico Elvedi erweitern Gladbachs Verletztenliste.

Am glimpflichsten dürfte noch Innenverteidiger Nico Elvedi davongekommen sein, er erlitt eine Sehnenreizung im Knie. Dürfte die Hoffnung bestehen, dass der Abwehrspieler recht schnell wieder ins Training einsteigen kann, so ist das bei Stefan Lainer (Innenbanddehnung im rechten Knie) und Franck Honorat (Außenbanddehnung im rechten Knie) schon etwas schwerer zu prognostizieren.

Ganz eindeutig schwerer erwischt hat es Jordan Siebatcheu, der nur als Joker in die Partie gekommen war, rund zehn Minuten später aber schon wieder ausgewechselt wurde. Bei einem Ausfallschritt hatte sich der Stürmer einen Muskelfaszienriss im linken Oberschenkel zugezogen, die Ausfallzeit dürfte auf jeden Fall einige Wochen betragen. Für ihn könnte es somit schon knapp werden mit einem weiteren Einsatz in der laufenden Saison, die in fünf Wochen endet.

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Bitterer Beigeschmack bei Verletzung von Ngoumou

Das könnte auch für Nathan Ngoumou gelten, der sich gegen Dortmund einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Das dürfte demnach bei einer der Schlüsselszenen des Spiels passiert sein, als Ngoumou beim Kampf um den Ball böse von seinem Gegenspieler Ian Maatsen oberhalb des Sprunggelenks getroffen worden war. Für Manager Roland Virkus war dies eine klare Rote Karte.

Schiedsrichter Florian Badstübner argumentierte jedoch, dass Maatsen zuerst den Ball gespielt hatte, ehe er Ngoumou traf, und somit mit der Gelben Karte davonkam. Zudem wirkte sich strafmildernd aus, dass Gladbachs Flügelstürmer weiterspielen konnte – eine Argumentation, die angesichts der nun diagnostizierten Verletzung Ngoumous einen bitteren Beigeschmack erhalten hat.

Noch muss abgewartet werden, wie lange die einzelnen Spieler Borussia nun nicht zur Verfügung stehen werden, dass die Ausfälle aber im Paket schmerzlicher sind als die Niederlage gegen den BVB, steht angesichts des noch nicht gesicherten Klassenverbleibs der Gladbacher wohl außer Frage – zumal auch Manu Koné noch fehlt. Mit der Rückkehr von Tomas Cvancara und Alassane Plea hatte sich das Lazarett gerade erst gelichtet, nun gibt es neue Sorgenkinder.

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