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Gladbach: Jonas Hofmann und Marcus Thuram trainieren komplett mit

Borussias Training am Mittwoch : Hütter hat wieder zwei Offensiv-Optionen mehr

Vor allem vorne fehlten Adi Hütter zuletzt die Alternativen. Das dürfte am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth wieder anders aussehen. Ein Stammspieler ließ sich im Borussia-Training am Mittwoch erst spät blicken.

Wenn Ramy Bensebaini beim Training fehlt, sind Beobachter immer ein wenig alarmiert. Der Grund ist die Verletzungs- und Ausfallhistorie des Algeriers, der allerdings schon seit Mitte Oktober kein Spiel mehr aus gesundheitlichen Gründen verpasst hat. Bensebaini war beim Afrika-Cup und einmal gesperrt, sonst fehlen ihm nur fünf Minuten gegen den FC Augsburg, als er ausgewechselt wurde.

Und gegen Ende der Einheit am Mittwoch, der ersten in dieser Woche, gab es dann auch das Zeichen, dass Bensebaini am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth dabei sein könnte. Der 26-Jährige kam mit Laufschuhen auf den Platz und drehte noch ein paar Runden. „Ramy hat im Spiel gegen Mainz etwas abbekommen. Fürs Wochenende sollte es bei ihm normalerweise aber keine Probleme geben“, sagte Trainer Adi Hütter.

Damit beschränkte sich der Kreis der gar nicht gesichteten Borussen auf vier: Tony Jantschke war vergangene Woche positiv auf Corona getestet worden, Marvin Friedrich kämpft noch mit den Nachwehen einer Covid-19- und einer Darminfektion, Luca Netz hat eine Bauchmuskelzerrung und Mamadou Doucouré stand zwar am Sonntag im Kader, war bei öffentlichen Einheiten zuletzt aber nur selten dabei. „Bei Tony ist der CT-Wert noch zu niedrig, bei Marvin dauert es noch etwas, aber er ist auch auf dem Weg der Besserung“, sagte Hütter.

Zwei Profis gibt es, die dem Trainer gegen Fürth offensiv mehr Möglichkeiten eröffnen könnten. Sowohl Marcus Thuram (Adduktorenprobleme) als auch Jonas Hofmann (Muskelfaserriss) spulten das komplette Programm ab. Mindestens Thuram, der lediglich gegen Mainz pausieren musste, dürfte auch wieder ein Startelf-Kandidat sein. Und Hofmann, der zuletzt vor einem Monat in Stuttgart spielte, zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass er in der Reha kaum Kondition einbüßt. Nach seiner Knie-Operation und sechs Wochen nach seinem letzten Einsatz spielte er beim Comeback gegen Union Berlin im Januar gleich wieder 79 Minuten.

Wechseln dürfte Hütter gegen Fürth höchstens punktuell und offensiv. Der gesetzteste aller Borussen steht selbstverständlich im Tor und ließ auch am Mittwoch einmal aufhorchen – im Trainingsspiel parierte Yann Sommer einen Elfmeter von Lars Stindl, den Thuram gegen Jordan Beyer rausgeholt hatte

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