Gladbachs Hofmann über Gegenwart und Zukunft „Ablösefreier Abgang war nie ein Thema“

Interview | Mönchengladbach · Jonas Hofmann ist heiß auf sein erstes Derby-Tor im Borussia-Park. Im Interview erklärt er, wie Gladbach den 1. FC Köln mal wieder besiegen kann. Zudem sagt der Nationalspieler, wie der Austragungsort Katar seine WM-Vorfreude beeinflusst, und erzählt, warum er zuletzt 258 Flaschen Wein bestellt hat.

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Foto: dpa/Marius Becker

Jonas Hofmann, Sie sagten in Bremen, dass die Mannschaft gut auf den Gegner vorbereitet gewesen sei. Doch es stand nach 13 Minuten 0:3. Können Sie nachvollziehen, dass Mentalität und Einstellung nach so einem Spiel wieder hinterfragt werden?

Hofmann Ja, ich würde auch sagen, dass die Einstellung nicht gestimmt hat – zumindest darauf bezogen, was jeder auf seiner Position taktisch zu tun hat. In Bremen sind wir die Läufe des Gegners in die Tiefe nicht mitgegangen, das war ein entscheidender Punkt. Wir haben es vorne aber auch schon nicht gut gemacht. Wir sind den Torwart angelaufen, obwohl wir das nicht unbedingt wollten, dadurch haben sich Räume dahinter ergeben und es ist eine Kettenreaktion entstanden, weil die Sechser weiter rausrücken mussten als geplant. Das war insgesamt nicht gut von uns.

Sie wussten, wie Bremen agiert und trotzdem ging es schief. Wie schwer ist es im Fußball generell, einen Matchplan von der Theorie in die Praxis zu übertragen? Gegen Leipzig beispielsweise ging der Plan wunderbar auf.