Vorsitzender des FPMG Supporters Club Thomas Ludwig über die „doppelte Befreiung“ für Borussias Fans

Interview | Mönchengladbach · Nicht nur die Corona-Pandemie hat Borussias Fanszene in den vergangenen Jahren beschäftigt, sondern zahlreiche brisante Themen im Verein. Thomas Ludwig, der Vorsitzende des FPMG Supporters Club, spricht über neue Herausforderungen, die Stimmung im Borussia-Park und die Haltung zu Max Eberl.

Thomas Ludwig steht dem FPMG Supporters Club seit vielen Jahren schon vor.

Thomas Ludwig steht dem FPMG Supporters Club seit vielen Jahren schon vor.

Foto: Dirk PŠffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Herr Ludwig, Borussia hat nach fast zehn Monaten mal wieder ein Auswärtsspiel in der Bundesliga gewonnen. Wie gut tat das 4:1 in Hoffenheim?

Ludwig Nach der kurzen Winterschlaf-Phase mit den beiden Niederlagen gegen Leverkusen und Augsburg war das der richtige Aufweck-Moment. Das gibt Hoffnung für eine ruhige Rückrunde.

Lange Zeit konnten die Fans nicht nur keine Auswärtssiege genießen, sondern nicht einmal Auswärtsfahrten. Im Lockdown fragten sich viele, wie es wohl sein wird, wenn es keine Corona-Einschränkungen mehr in den Stadien gibt. Wie fällt heute Ihr Fazit aus?

Ludwig Damals gab es die Vermutung, dass sich eine Abkehr der Fans daraus entwickeln könnte, weil jeder gemerkt hatte: Es geht auch ohne. Bis die Stadien wieder voll sein durften, hat es ewig lange gedauert, das waren große Entbehrungen und ein harter Einschnitt. Der Fußball bot eine der ersten Möglichkeiten, wieder richtig etwas zu unternehmen. In Gladbach vermischte sich das ein wenig mit einem sportlichen und vor allem authentischen Neuanfang. Es ging weiter ohne Befindlichkeiten aus der Vergangenheit. Hinzu kommt aber noch ein anderer Aspekt.

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Nämlich?

Ludwig In Europa herrscht Krieg. In solchen Zeiten haben die Leute ein besonderes Bedürfnis, ihre Fluchtmöglichkeit aus dem Alltag bei Borussia wieder zu nutzen – und sich mal keine Gedanken um Energiepreise und ihren Lebensunterhalt machen zu müssen. Das sollte man nicht unterschätzen.

Lassen sich die Probleme durch Corona und die Krise des Vereins voneinander trennen?

Ludwig Das war einfach eine doppelte Befreiung, durch die die Leute wieder unbeschwert ins Stadion gehen konnten. Man sieht das ja an den Zuschauerzahlen. Corona wurde da mitunter auch vorgeschoben, wenn jemand eigentlich die Schnauze voll hatte von Themen abseits des Fußballs, die den Verein in dieser Zeit belasteten.

Wann war für Sie der Zeitpunkt, an dem Borussia ihren „authentischen“ Weg verlassen hat?

Ludwig Es machte den Eindruck, als solle die Champions League künftig immer das Ziel sein. Das ging damit einher, dass offenbar finanzielle Einflüsse von außen dazukommen sollten. Die Frage war: Würde der Verein zu einem Hochglanzprodukt werden? Würden sich die Fans von ihm entfremden? Unsere Identität ist der Fohlenfußball, das Durchmischen der Mannschaft mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, genau das verbinden wir mit dem Verein. Es ging darum, ob eine permanente Europapokal-Qualifikation mit den Rahmenbedingungen – keine Anteile zu verkaufen – überhaupt möglich wäre. Für meine Generation, die seit den 90ern dabei ist, ist Europapokal jedes Mal ein Geschenk.

Es gibt inzwischen auch eine präsente Generation, die erst nach der Relegation zu Hardcore-Fans geworden ist.

Ludwig Es geht vor allem um die Frage: Warum gehe ich zum Fußball? Die muss auch diese Generation beantworten. Die WM in Katar hat klare Signale gesendet, dass der Fußball kein Sport mehr ist, sondern ein Unterhaltungsbetrieb. Da prallen Welten aufeinander. Sich primär unterhalten lassen zu wollen, hat nichts mehr mit der Motivation zu tun, die wir Mitte der 80er oder Anfang der 90er Jahre hatten, um zu Borussia zu gehen. Ich weiß gar nicht, ob die junge Generation den Fußball überhaupt noch als Sport erlebt hat.

Da schwingt viel Romantik mit. Ist es noch zeitgemäß, so zu denken?

Ludwig Solange wir ins Stadion gehen, werden wir diese Fahne noch hochhalten. Dass sich danach Generationen entwickeln, die den Fußball nicht als reines Freizeiterlebnis sehen, kann ich mir vorstellen. Es fällt mir auch schwer, einem jungen Menschen zu vermitteln, der die Hälfte seiner Zeit in virtuellen Welten unterwegs ist, was es bedeutet, mit Tausenden in der Kurve zu stehen und die Gefühlswelten eines Spiels zu erleben – mit dem Tor als Explosion, wobei uns der VAR das ja auch weitgehend genommen hat. Diese Emotionen, die ein Fußballspiel tragen, werden gar nicht mehr so zugelassen, weil sie nicht planbar sind. Dabei ist die fehlende Vorhersagbarkeit des Fußballs sein größtes Gut.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Wie kann der FPMG Supporters Club seine Botschaft ganz aktiv vermitteln?

Ludwig Das geschieht zuallererst in Gesprächen. Wir haben zum Beispiel mit dem Verein diskutiert, ob „Unzähmbar“ das richtige Label für Borussia ist. Das ist der Einfluss, den wir als FPMG Supporters Club haben, dass wir durch unsere Verknüpfungen im Verein die Gelegenheit haben, solche Diskussionen zu führen. Unser Auftrag ist es, auf den Verein zuzugehen, wenn es ein Störgefühl gibt. Ich erinnere mich an die groteske Situation gegen Freiburg, als wir zur Pause 0:6 zurücklagen und dann ein „Unzähmbar“-Spot kam. Wir müssen sicherstellen, dass der Klub nach außen authentisch vermittelt, was er auch leisten kann. Damit gewinnt er die Fans.

Geht es also mehr darum, auf den Verein einzuwirken oder auf die nachfolgenden Fan-Generationen?

Ludwig Es gibt natürlich viele Überlegungen, wie wir die nachfolgenden Generationen erreichen können, auf welchen Kanälen und mit welchen Methoden. Wir sind auf Instagram aktiver geworden, das kann ein Weg sein. Wir haben uns auch schon darüber unterhalten, dass das, was wir erlebt haben, an die Jugend gar nicht weitergegeben wird. Wir werden dieses Jahr 35 Jahre alt – fast schon erschreckend, ich habe das Zehnjährige noch präsent vor Augen. Das wird uns begleiten 2023, unsere Geschichte zu transportieren und vielleicht auch zu konservieren. Wir haben selbstkritisch erkannt, dass wir in unserer Blase zwar alles wissen: Warum haben wir so viele Stehplätze in der Nordkurve? Warum ist Block 16 genau wie auf dem Bökelberg zentral hinter dem Tor? Weil wir uns eingebracht haben. Aber das müssen wir den jungen Leuten auch erzählen.

Der Vorstand des FPMG Supporters Club besteht nur aus Männern, die Altersstruktur ist sehr ähnlich. Gilt es da auch einen Generationswechsel anzugehen, um gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen?

Ludwig Wir sind erlebte Normalität für die Leute. Als wir mit der Fanarbeit angefangen haben, mussten wir uns erst einmal in diese Position bringen. Das erschwert uns, Leute zu rekrutieren, die helfen wollen, die Belange anderer zu vertreten. Sich ehrenamtlich engagieren, solidarisch sein, sich für Mitmenschen ohne Selbstzweck einzusetzen – das erleben wir gerade in der Klimabewegung sehr stark. Aber im Fußball, wo sich das Erreichte schwer erweitern lässt, fällt es schwerer, zu mobilisieren. Wir haben das Fanhaus, den Zugang zum Verein, gewisse Privilegien – keine Frage bleibt offen.

Das Wir ist bei den Fans eine sehr heterogene Gruppe: Ultras, Kutten, alte Fans, junge Fans. Sind die mit Romantik überhaupt noch alle zu bekommen?

Ludwig Die Ultras sind vor allem mit Ehrlichkeit zu bekommen. Ich denke, dass diese Co-Existenz in unserer Fanszene sehr gut funktioniert. Die Ultras formulieren nicht den Anspruch, komplett zu dominieren. Es gibt den FPMG Supporters Club, überhaupt ganz viele Facetten und Gründe, ins Stadion zu gehen. Klar ist, dass die Ultras gewisse Themen mit einer anderen Idee angehen. Wenn wir das analog zu Klimaprotesten setzen: Das sind die, die sich auf die Bäume setzen. Andere versuchen eher, die Disharmonien zu moderieren. Der Fanmarsch vom Alten Markt zum Stadion im Sommer war die Idee der Ultras, und da haben wir uns sehr schnell begeistern lassen. Was ich auch markant finde: Wir haben verhältnismäßig wenige Stadionverbote in der Ultraszene. Sich nicht darüber zu definieren, sondern über das Stadionerlebnis, ist auch ein wichtiges Signal.

Wie ist die Fanszene aus der langen Winterpause gekommen?

Ludwig Die neuen Gesänge hat man vielleicht wahrgenommen: „Lot jonn, VfL!“ – das soll ein verbindendes Element sein. Wir hatten ja vor ein paar Jahren die Idee, den Stimmungsbereich in der Mitte der Nordkurve zum „Lot jonn!“-Bereich auszuweiten. Wir wollten das noch mal bewusst befeuern. Deshalb war es gegen Leverkusen auch eine sehr positive Stimmung im Stadion. Das hat Spaß gemacht.

Es betrifft die Nordkurve weniger, aber der Borussia-Park leerte sich gegen Leverkusen in der Schlussphase doch enorm. Eine besondere Atmosphäre jenseits der Spitzenspiele oder des Derbys ist selten.

Ludwig Wie sich das Stadion außerhalb der Nordkurve entwickelt, kann ich schwer bewerten. Früher rauszugehen, stand für mich natürlich außer Frage. Das gab es aber schon zu Bökelberg-Zeiten. Es war Sonntagabend, ziemlich kalt, das Spiel schien entschieden zu sein. Das Aufbäumen der Mannschaft hat dafür gesorgt, dass am Ende noch mal Stimmung reingekommen ist.

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Muss es nicht von der gesamten Nordkurve ausgehen, den Rest des Stadions mitzureißen? Den Eindruck ist eher, dass der Einsatz vom Kern der Kurve ausgeht, von den Randbereichen weniger.

Ludwig Ich hatte Freunde aus Cottbus zu Besuch, die waren begeistert. Es ist wirklich immer eine Frage der Perspektive, was man erlebt. Das Bochum-Spiel in der Relegation wird unerreicht bleiben – dass sich das ganze Stadion dafür einsetzt, dieses Spiel zu gewinnen. Es ist die Frage, welches Vorbild man sich sucht. Union Berlin leistet da sicher Besonderes. Aber man darf nicht vergessen, dass in der Alten Försterei ungefähr so viele Fans sind wie in der ganzen Nordkurve. Was ist denn das Ideal?

Klar, selbst in Dortmund mit der Südtribüne gibt es diese Diskussionen. Wahrscheinlich hat Eintracht Frankfurt zuletzt Maßstäbe gesetzt – in einer sportlich allerdings sehr rosigen Situation.

Ludwig Die sind gerade auf Wolke 7, eher auf Wolke 15. Mir ist Frankfurt persönlich egal, aber wenn der sportliche Erfolg irgendwann nicht mehr so da ist, muss man auch erst mal schauen, ob die Fans diese durchgängige Euphorie an den Tag legen.

Sie haben über die Rückbesinnung auf alte Werte gesprochen. Welche Rolle spielt Roland Virkus als Sportdirektor dabei, der seit 30 Jahren im Verein und sicherlich auch Fan ist?

Ludwig Ich kenne den Roland aus der Zusammenarbeit im Ehrenrat seit 2012 sehr gut. Er ist ein absolut authentischer Mensch, dessen Leidenschaft für den Verein ihn motiviert. In den zwölf Monaten im neuen Job hat er seine Qualität gezeigt. Wenn ich allein an den letzten Transfer von Yann Sommer denke, zu diesen Konditionen – das ist doch perfekt gelaufen. Dieses Bewusstsein, woher der Verein kommt und was er verkörpern will, hat Roland. Das gilt für das gesamte Team um ihn herum.

In den Jahren zuvor war das mitunter anders. Hat Max Eberl irgendwann eine zu exponierte Position eingenommen?

Ludwig Die Frage ist, wo man ansetzt. Von 2011 bis 2019 haben wir aus meiner Sicht einen klaren Weg bestritten. Als das Museum eröffnet wurde, hatten wir unter Trainer Dieter Hecking und den bekannten Rahmenbedingungen in der Bundesliga einen Status erreicht, in dem alles im Einklang war. Dann kam die – durch den Rückspiegel betrachtet – verrückte Idee, den RB-Fußball als Idealbild zu platzieren. Man muss sagen, dass das den Werten Borussias nicht gerecht geworden ist. Max hat diese Idee verkörpert, damit hat er sich aus dem Verein herausentwickelt. Es hat dann, leider, nicht mehr zusammengepasst. Als wir 2011 unsere „Mythos Borussia“-Demo hatten als Zeichen gegen die „Initiative“, war Max unsere Ikone. Umso erschreckender ist der Sinneswandel, der stattgefunden hat.

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Borussia-Fans demonstrieren ihre Vorfreude

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Foto: Dirk Päffgen

Seit dem Erscheinen des Offenes Briefes im September scheint das FPMG geradezu ein Feindbild für Eberl geworden zu sein. Schmerzt es, wenn man mit einer ehemaligen „Ikone“ im Clinch liegt?

Ludwig So würde ich es gar nicht nennen, für uns ist das Thema abgeschlossen. Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das besagt: „Es gibt drei Wahrheiten – unsere, seine und die Wahrheit.“ Alles vollumfassend zu verstehen rund um seinen Rücktritt, kann man von uns kaum erwarten. Wir können nur das schildern, was wir gesehen haben. Wenn ich sehe, was bei RB in jüngster Zeit alles passiert ist: Für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass sich Domenico Tedesco die Rückrunden-Meisterschaft sichert, den Pokal gewinnt und dann innerhalb von zwei Monaten die Mannschaft verliert. Jetzt gibt es die Gerüchte um Rouven Schröder, die es in Gladbach auch schon gab. Das wirkt wie ein Masterplan, dessen Umsetzung Anfang 2022 begonnen hat.

Heißt: Der Vorstand des FPMG Supporters Club steht weiterhin zu jedem Wort aus dem Offenen Brief an Max Eberl? Viel Kritik kreist um das „Schauspiel“, das Sie Eberl vorgeworfen haben.

Ludwig Wie gesagt, auf uns wirkte alles geplant, und die Pressekonferenz schien ein Teil des Planes zu sein. Bereits auf Nachfrage Ihrer Redaktion auf unseren offenen Brief im September letzten Jahres hatten wir ja betont, dass „Inszenierung“ wohl besser passen würde.

Was glauben Sie, wie am 11. März das erste Aufeinandertreffen nach dem Wechsel in Leipzig aussehen wird?

Ludwig Die meisten, mit denen ich spreche, haben mit dem Thema abgeschlossen. Das wird nicht mehr so hochgehalten werden müssen. Leipzig wird aufgrund unserer Ablehnung des Konstrukts in jeder Konstellation ein spezielles Spiel bleiben. Die Proteste wird es weiter geben. Dass es wegen Max einen besonderen Bedarf gibt, würde ich verneinen.

Sie haben Ihre Tätigkeit im Ehrenrat bereits angesprochen. Konnte ein solches Gremium nicht die Entwicklung spüren, dass es mit Max Eberl in die falsche Richtung geht?

Ludwig Der Ehrenrat hat eher die Aufgabe, sich außerhalb des operativen Geschäfts zu bewegen. Deswegen sind die ganzen Diskussionen, die sich Ende 2021 schon angedeutet haben, in der Deutlichkeit nie bei uns angekommen. Wir wurden erst nach der Trennung ins Boot genommen. Von daher muss ich die Frage verneinen. Aus unserer Rolle heraus hatten wir nicht die nötigen Einblicke.

Wünschen Sie sich, dass es anders wäre?

Ludwig Unser Anspruch ist es nicht unbedingt. Der Ehrenrat hat zum Beispiel moderiert, als es nach der Abschiedsankündigung von Marco Rose diese Risse zwischen Verein und Fans gab. In solchen Situationen nehme ich mich aber raus und sehe mich nicht als Ehrenratsmitglied, sondern als Fanvertreter.

Max Eberl war als Sportchef über Jahre das mediale Gesicht des Vereins. In diese Rolle ist nun eher Trainer Daniel Farke gerückt, weil Roland Virkus diese Bühne bewusst nicht sucht.

Ludwig Wir hatten recht schnell unser Antrittsgespräch. Das hat absolut Spaß gemacht. Er lebt den Fußball, ist mit der richtigen Einstellung bei uns unterwegs und zeigt uns seine Demut für die Rolle in unserem Verein. Er passt genau zu dem, was Borussia gerade braucht. Es freut uns, dass es dem Verein gelungen ist, so eine Persönlichkeit zu verpflichten.

Noch ist unklar, ob es punkte- oder platzierungsmäßig echte Fortschritte geben wird zur Vorsaison. Ist Farke ein entscheidender Faktor, damit die Fans geduldig bleiben?

Ludwig Ja, aber vor allem der Realismus. Corona hat den Verein gebeutelt, das haben wir verstanden. Was wir uns an finanziellen Möglichkeiten erarbeitet hatten, hat die Pandemie zunichtegemacht. Wir sind darauf vorbereitet, dass es im Sommer einen personellen Umbruch geben wird, der dazu führen wird, dass die sportlichen Ziele andere sind als vor drei, vier Jahren. Aber das passt zu dem, was Borussia Mönchengladbach ist. Von daher ist das alles in Ordnung. In dieser Umbruchphase ist der Europapokal sicherlich nicht der Pflichtbeitrag des Vereins. Im Sommer werden wir uns mit einer neuen Mannschaft anderen Zielen widmen. Realistisch zu bleiben, hat uns immer gutgetan. Gerade Herr Schippers vermittelt allen sehr transparent, was geht und was nicht.

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