Borussias Personal für Berlin Daniel Farke gibt zumindest in einem Fall Entwarnung

Mönchengladbach · Borussia Mönchengladbach wird auf eine ganze Reihe von Leistungsträgern verzichten müssen, wenn sie am Sonntag beim Tabellenführer Union Berlin antritt. Doch ein Spieler, der am Donnerstag noch für zusätzliche Sorgenfalten gesorgt hatte, kehrte am Freitag auf den Trainingsplatz zurück.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Am Ende seiner Aufzählung musste Daniel Farke erst einmal überlegen, ob er nicht doch noch jemanden vergessen hatte. Es kamen eben einige Spieler zusammen, die für das kommende Bundesligaspiel (Sonntag, 15.30 Uhr) bei Union Berlin nicht zur Verfügung stehen oder zumindest am Freitagnachmittag noch fraglich waren. Und wirklich viele gute Nachrichten hatte Farke – wie bereits zu vermuten war – nicht zur Hand bei der obligatorischen Pressekonferenz zu Spiel.

„Stefan Lainer mit seiner Corona-Infektion und Yann Sommer mit seiner Sprunggelenkverletzung werden uns auf jeden Fall in Berlin nicht zur Verfügung stehen“, sagte Borussias Trainer. Damit verlängerte sich die Liste der Ausfälle bereits auf sechs Profis, da neben Lainer und Sommer auch die Langzeitverletzten Florian Neuhaus, Ko Itakura und Hannes Wolf sowie der gesperrte Manu Koné fehlen werden.

Zumindest ein klein wenig Resthoffnung haben die Gladbacher noch bei Jonas Hofmann, der sich in Darmstadt eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hatte. „Stand jetzt liegt die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht mit nach Berlin reisen kann, bei 95 Prozent. Denn noch hat Jonas nicht mit dem Team trainieren können. Wenn nicht über Nacht etwas dramatisch Positives Passiert, wird es wohl nicht reichen“, sagte Farke, der indes immerhin in einem Fall größtenteils Entwarnung geben konnte.

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Denn am Donnerstag hatte Nico Elvedi Anlass zu neuen Sorgenfalten gegeben. Der Innenverteidiger war im Training umgeknickt und vom Platz gehumpelt. Doch der Schweizer war am Freitagvormittag wieder dabei. „Er hat weite Teile des Teamtrainings mitmachen können. Das sah ganz gut aus, und die habe Hoffnung, dass er uns zur Verfügung steht, auch zumindest noch ein kleines Fragezeichen besteht“, sagte Farke.

Für den Coach hat die Frage, ob Elvedi beim Tabellenführer der Bundesliga auflaufen kann, auch Auswirkungen auf seine Überlegungen, wie er den gelbgesperrten Koné ersetzen soll: „Alles hängt ja mit allem zusammen. Kann Nico nicht spielen, beeinflusst das natürlich maßgeblich meine Überlegungen und die Aufstellung. Denn auf den zentralen Positionen haben wir nicht mehr unfassbar viele Alternativen.“ Womöglich müsste dann Christoph Kramer, eigentlich ein Kandidat für den Koné-Job, nach weiter nach hinten in die Innenverteidigung rücken.

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Foto: Heiko van der Velden

Es sei derzeit eine schwierige Phase, „doch da muss jede Mannschaft im Verlauf einer Saison einmal durch. Bei uns ist es aktuell sicherlich nicht einfach, aber dann gilt es, die Zähne zusammenzubeißen, zusammenzustehen und um jeden Punkt zu fighten, damit wir weiter eine stabile Saison spielen“, gab Farke bereits die Losung für die Herausforderung an der Alten Försterei aus.

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