Neuer Vereinsrekord möglich: Ginter und sechs weitere Borussen haben WM-Chancen

Neuer Vereinsrekord möglich: Ginter und sechs weitere Borussen haben WM-Chancen

Erwartungsgemäß haben es sieben Spieler von Borussia Mönchengladbach in den vorläufigen WM-Kader ihrer Heimatländer geschafft. Bis zum 4. Juni fallen die finalen Entscheidungen.

„Ich freue mich sehr über die Nominierung und werde nun alles geben, um es auch ins endgültige Aufgebot zu schaffen“, sagte Matthias Ginter. „Eine WM ist eines der größten Ereignisse, die es für einen Fußballer gibt. Daher würde ich mich riesig freuen, das noch einmal zu erleben zu dürfen.“ 2014 war er Weltmeister geworden, ohne zum Einsatz zu kommen. Ginter, der am 19. Mai seine langjährige Freundin Christina Raphaella heiraten wird, weilt wie alle anderen Borussen, die zur WM fahren könnten, im Kurzurlaub, während die Kollegen noch bis Donnerstag am Borussia-Park trainieren. Für sie geht es am 1. Juli dann wieder los, für die WM-Fahrer je nach Erfolg ihrer Teams erst später. Wenn Borussia vom 22. bis 29. Juli ins Trainingslager an den Tegernsee fährt, sind womöglich noch nicht alle wieder dabei.

Bei der Schweiz stehen wie erwartet gleich vier Gladbacher im vorläufigen 35er-Aufgebot, aus dem noch zwölf Spieler gestrichen werden müssen. Für Yann Sommer und Josip Drmic wäre es in Russland die zweite WM, für Nico Elvedi und Denis Zakaria die erste. Beide waren aber schon 2016 bei der EM in Frankreich dabei. Neben dem Quartett sind in Granit Xhaka und Djibril Sow noch zwei Ex-Borussen dabei.

Thorgan Hazard wird bereits am kommenden Montag erfahren, ob er nach Russland fliegen darf oder nur auf Abruf dabei ist. Jannik Vestergaard steht mit Dänemark vor seiner ersten Turnierteilnahme und hat gute Chancen, obwohl er seit fast einem Jahr kein Länderspiel mehr absolviert hat. Bereits sechs Spieler von Borussia Mönchengladbach bei einer WM wären eine neue Bestmarke. Im Achtelfinale könnte es zu einem direkten Borussen-Duell kommen, falls Deutschland seine Gruppe gewinnt und die Schweiz Zweiter wird - oder andersherum. Das hat es erst einmal gegeben in der Historie, als 2010 Michael Bradley mit den USA und Karim Matmour aufeinandertrafen.

(jaso)
Mehr von RP ONLINE