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Borussia Mönchengladbach: Ein neuer Trainer und viele Routiniers auf dem Feld

Borussia Mönchengladbach : Ein neuer Trainer und viele Routiniers auf dem Feld

Ioan Andone feiert heute Abend im Borussia-Park Premiere. Der Rumäne ist der 18. Trainer bei Apollon Limassol seit 2007.

Andones Vorgänger Christakis Christoforou war nach dem 0:4 in der Europa League beim FC Villarreal und dem anschließenden 0:4 in der zyprischen Liga bei Nea Salamis Famagusta FC entlassen worden. 17 Tage nach der letzten Niederlage hat Apollon nun im Borussia-Park die Chance, seinem neuen Trainer ein Erfolgserlebnis zum Auftakt zu bescheren.

TAKTIK Unter Christoforou spielte Limassol zumeist im 4-2-3-1-System, das sich auch in ein defensiv ausgerichtetes 4-3-3 abändern konnte. Apollon dürfte sich zunächst auf die Verteidigung konzentrieren und dem individuell stärker besetzten Gegner die Initiative überlassen. Doch bei Ballgewinn soll zielstrebig - vor allem über die schnellen Außenbahnspieler - gekontert werden.

BESTE SPIELER Eine wesentliche Stütze in der Innenverteidigung ist der zyprische Kapitän Giorgos Merkis. Im Mittelfeld zieht der erfahrene französische Profi Camel Meriem die Fäden. Trotz seiner bereits 35 Jahre versteht es der Ex-Nationalspieler immer noch, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Als gefährlichster Angreifer gilt der Argentinier Gaston Sangoy, der in der vergangenen Saison Torschützenkönig auf Zypern war.

STÄRKEN Apollon verfügt über viele Routiniers, die auch schon in stärker einzustufenden europäischen Ligen Erfahrungen gesammelt haben. Zudem hat Limassol schon in der Europa-League-Qualifikation bei Lokomotive Moskau (4:1) oder beim 3:2 gegen den FC Zürich unter Beweis gestellt, dass es schwungvoll nach vorne spielen kann.

SCHWÄCHEN In Sachen Fitness und Schnelligkeit genügen sicher nicht mehr alle Profis aufgrund ihres Alters allerhöchsten europäischen Ansprüchen. Und das Spiel in Villarreal sowie einige Phasen gegen Zürich zeigten auf, dass Limassol Probleme bekommt, die Ordnung zu halten, wenn der Gegner druckvoll und mit hohem Tempo kombiniert.

TRAINER Ioan Andone ist schon weit herumgekommen in seiner Trainerkarriere. Der 54-Jährige war bereits in Bulgarien, Kasachstan sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig. Auf Zypern arbeitet der ehemalige rumänische Nationalspieler nun zum zweiten Mal.

(RP)