Pokal-Viertelfinale neu terminiert Borussia reist erst wieder im März nach Saarbrücken

Mönchengladbach · Der Deutsche Fußball-Bund hat das am Mittwoch ausgefallene Viertelfinale im DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Borussia Mönchengladbach neu angesetzt. Wann gespielt wird und wie sich Borussias Terminplan dadurch verändert.

DFB-Pokal: Laubbläser sollten Saarbrücken - Gladbach retten
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Durchnässter Rasen in Saarbrücken verhindert Anpfiff gegen Gladbach

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Foto: Jens Dirk Paeffgen/Jens Dirk Paeffgen (jdp)

Borussia Mönchengladbach wird sich noch einige Wochen gedulden müssen, ehe der Klub im DFB-Pokal um den Einzug in das Halbfinale spielen kann. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das am vergangenen Mittwoch ausgefallene Viertelfinale der Gladbacher beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken nun neu terminiert: Gespielt wird am Dienstag, 12. März, um 20.30 Uhr.

Die Gladbacher werden daher mit dem Derby-Rückspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag, 9. März in eine Englische Woche starten. Dem Pokalspiel folgt dann am Samstag, 16. März die Liga-Partie bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim. Saarbrücken und Borussia treten damit in einer Woche gegeneinander an, in der auch im Champions-League-Achtelfinale gespielt wird. Das ZDF und Sky werden wieder übertragen.

„Es ist gut, dass der DFB schnell einen neuen Termin finden konnte. Jetzt wird es darauf ankommen, dass der Platz im Ludwigsparkstadion an diesem Spieldatum eine reguläre Austragung der Partie erlaubt“, wird Roland Virkus, Borussias Geschäftsführer Sport, auf der Internetseite des Klubs zitiert.

Borussia Mönchengladbach: Bilanz im DFB-Pokal seit 1970
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Borussias Bilanz im DFB-Pokal

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Foto: Imago

Zunächst galt auch der 27. oder 28. Februar als möglicher Termin, da dort keine nationalen oder internationalen Pflichtspiele angesetzt sind. Doch mag bei der Ansetzung eine Rolle gespielt haben, das Spiel lieber möglichst weit weg von winterlichen Wettereinflüssen neu zu terminieren. Bis zum möglichen Halbfinale bleiben dem Gewinner dann drei Wochen Zeit.

Am vergangenen Mittwoch waren 16.000 Zuschauer vergebens in das Saarbrücker Ludwigsparkstadion gepilgert. Anhaltende Regenfälle hatten den Platz in eine Morast-Landschaft verwandelt. Beide Teams machten sich auf dem seifigen Geläuf zwar warm, doch wenige Minuten vor der geplanten Anstoßzeit gab der Stadionsprecher die Entscheidung bekannt, dass die Partie abgesagt sei und zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen werde. Die Gastgeber hatten zwar alles versucht, den von Pfützen übersäten Platz mit Laubbläsern vom Wasser zu befreien, doch nützte alle Anstrengung letztlich nichts.

Saarbrücken: Spielfeld hat keine Drainage

Der Drittligist hatte schon in der jüngeren Vergangenheit bei anhaltenden Regenfällen Probleme mit der Bespielbarkeit des Platzes, der über keine Drainage verfügt. So ist auch das Heimspiel der Saarbrücker in der Dritten Liga gegen die Spielvereinigung Unterhaching, das am kommenden Sonntag stattfinden sollte, abgesagt worden.

„Am wichtigsten ist das Verletzungsrisiko, das war mir zu groß. Deswegen habe ich erst gar nicht angepfiffen“, erklärte Schiedsrichter Florian Badstübner am Mittwoch nach seiner Entscheidung. Eine Argumentation, der nicht nur Gladbachs Trainer Gerardo Seoane folgte: „Die Spieler konnten nicht richtig beschleunigen und abbremsen. Es ist eine vernünftige Entscheidung, auch wenn es einem wehtut für die Zuschauer.“

Die dürfen nun am 12. März wiederkommen. Wie Borussia mitgeteilt hat, wird Borussia ihr Gast-Kontigent komplett neu erhalten. Alle bisherigen Ticketkäufer werden somit ein neues Ticket von Borussia erhalten, welches dann für die neu angesetzte Partie gültig sein wird. Die alten Tickets verlieren somit ihre Gültigkeit. Am 12. März werden die Fans ihren möglichen Gegner im Halbfinale längst kennen: Die Auslosung für die Runde der letzten Vier, die am 2. und 3. April ausgetragen wird, wird wie geplant am kommenden Samstag spätabends im „aktuellen Sportstudio“ des ZDF vorgenommen.

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