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Borussia im Viertelfinale Eberl und Rose haben nur einen Wunsch für die Pokal-Auslosung

Am Sonntag wird um 18.30 Uhr das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost. Auf einen konkreten Gegner wollten sich Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose nicht festlegen. Ihr Wunsch ist mehr logistischer Natur.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Am frühen Sonntagabend wird es zur Sportschau-Zeit nochmal spannend für die Borussen. Um 18.30 Uhr geht die Sendung los, Weltumsegler Boris Herrmann ist der Mann, der dafür zuständig sein wird, mit wem es Gladbach am 2. oder 3. März im Viertelfinale des DFB-Pokals zu tun bekommt. Ziehungsleiter ist der frühere Borusse und heutige DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

Die Bundesligisten RB Leipzig, VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund, Werder Bremen, die Zweitligisten Holstein Kiel und Jahn Regensburg sowie der Regionalligist Rot-Weiß Essen stehen zur Wahl. „Wer am Ende nach Berlin möchte, muss jeden Gegner bezwingen, deshalb habe ich auch kein Wunschlos“, sagte Trainer Marco Rose ganz pragmatisch.

Dass es in der Borussen-Kabine verschiedene Meinungen darüber geben dürfte, welcher Gegner der geeignete sein könnte, ist anzunehmen. Kapitän Lars Stindl hatte im Interview mit unserer Redaktion zuletzt mit Blick auf das Achtelfinale beim VfB Stuttgart (2:1) angemerkt, dass die Borussen in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzhafte Heim-Niederlagen kassiert haben.

Gegen Werder Bremen (3:4), Bayer Leverkusen (0:1, 0:5) und Eintracht Frankfurt (7:8 nach Elfmeterschießen) ereilte die Gladbacher von 2015 bis 2018 viermal nacheinander im eigenen Stadion das Pokal-Aus. Weswegen Stindl ein Auswärtsspiel nicht weh tun würde.

Sein Trainer indes nannte einen guten Grund, auf ein Heimspiel zu hoffen. „Es würde es uns sehr guttun, ein Heimspiel zu bekommen, denn wir müssen rund um das kommende Pokalspiel mehrfach reisen“, sagte der 44-Jährige. Am 20. Februar ist das Bundesliga-Spiel zu Hause gegen Mainz 05, dann wohl in der Fremde (im Stadion des FC Midtjylland?) das Champions-League-Heimspiel gegen Manchester City am 24. Februar und am 27. Februar das Liga-Spiel bei RB Leipzig.

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Ein Pokal-Auswärtsspiel am 2. oder 3. März würde die dritte Reise binnen einer Woche bedeuten. Danach kommt Bayer Leverkusen nach Gladbach, anschließend sind die Fohlen bis zur Länderspielpause definitiv dreimal hintereinander unterwegs: in Augsburg, Manchester und Gelsenkirchen.

 Handschlag auf ein Heimspiel: Max Eberl und Marco Rose haben sich klar festgelegt, was die Pokal-Auslosung angeht.

Handschlag auf ein Heimspiel: Max Eberl und Marco Rose haben sich klar festgelegt, was die Pokal-Auslosung angeht.

Foto: dpa/Arne Dedert

„Daher würde ich mir einfach wünschen, dass wir ein Heimspiel zugelost bekommen“, sagte Rose. Manager Max Eberl, der in dieser Saison angesichts des frühen Ausscheidens des FC Bayern vielleicht mehr denn je darauf hoffen darf, dass sich sein Traum vom „Blechernen“ erfüllt, schließt sich der Meinung des Trainers an: „Ich sehe es genauso wie Marco“, sagte er. Eine klarer Auftrag an Boris Herrmann.

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