Derby: Borussia Mönchengladbach gegen 1. FC Köln findet am 11. März statt

Gladbach gegen Köln : Rheinderby wird am 11. März nachgeholt

Das ausgefallene Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln wird am 11. März nachgeholt. Das bestätigten die Klubs am Donnerstag.

Am vergangenen Sonntag (9. Februar) ist das Rheinderby vom Winde verweht worden. Orkan „Sabine“ hatte die Verantwortlichen dazu bewogen, die Bundesligapartie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln aus Sicherheitsgründen abzusagen. Die Gefahr sei zu groß gewesen, Fans bei der Abreise zu durch den Sturm zu gefährden. Nun steht der Nachholtermin fest. Der neue Anpfiff des Derbys ist am 11. März um 18.30 Uhr. Gladbach hatte hierbei etwas mehr Mitsprache, da der organisatorische Teil von Borussia übernommen werden muss. Es ging unter anderem um die Verfügbarkeit von Ordnern und Dienstleistern. Die Rückmeldungen sind zwischenzeitlich eingetroffen.

„Dieses Datum ist nicht unser absoluter Wunschtermin, aber wir können mit der Ansetzung leben“, sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl. Alle Tickets für das Spiel behalten ihre Gültigkeit. Fans, die am Nachholtermin nicht die Möglichkeit haben, die Begegnung zu besuchen, können ihr Ticket über die offizielle Zweitmarkt-Plattform von Borussia legal zum Weiterverkauf anbieten.

Zünglein an der Waage war allerdings die Polizei. Die Zentrale Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) musste prüfen, wann die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte gewährleistet ist. Die Partie gilt als sogenanntes Hochrisikospiel. Neben eigenem Personal werden auch mehrere Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei NRW eingebunden sein. Die Mönchengladbacher Behörde hatte für den ersten Termin eine Urlaubs- und Dienstfreisperre ausgesprochen, um möglichst viele eigene Kräfte verfügbar zu haben. Gewaltbereite Fans auf beiden Seiten erhalten so genannte Betretungsverbote. Sie dürfen am Derby-Tag nicht einmal in die Nähe des Fußballstadions kommen.

Bei der DFL war man um eine möglichst schnelle Lösung bemüht und hätte vermutlich einen Termin noch im Februar favorisiert. In den Statuten ist eigentlich verankert, so schnell es geht eine Partie nachzuholen. Ein möglicher Termin wäre der Dienstag nach dem Ausfall gewesen. Das war aber aus logistischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die DFL möchte möglichst schnell wieder eine „bereinigte“ Tabelle, in der alle Teams gleich viele Spiele ausgetragen haben.

Nun ist eine Lösung mit etwas Abstand gefunden.

(gic/pabie)