Bericht über möglichen Umzug nach Dänemark Gladbach gegen Manchester (noch) nicht von Einreiseverbot betroffen

Mönchengladbach · RB Leipzig muss sich umschauen nach einem Ausweichort für sein Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool. Noch ist Borussia Mönchengladbachs Partie nicht von der Einreisesperre betroffen. Doch der Verein wappnet sich, falls sich das ändert.

 Kann der Ball am 24. Februar im Borussia-Park in Mönchengladbach rollen?

Kann der Ball am 24. Februar im Borussia-Park in Mönchengladbach rollen?

Foto: dpa/Phil Noble

Am Donnerstagabend ist offiziell bekannt geworden, dass RB Leipzig sein Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool am 16. Februar nicht im eigenen Stadion austragen darf. Grund ist die Einreisesperre für besonders von Corona-Mutationen betroffene Länder, zu denen auch Großbritannien zählt. Bis zum 17. Februar gilt die Verordnung noch, unklar ist nach aktuellem Stand, ob sie verlängert wird.

In diesem Fall wäre auch Borussias Heimspiel gegen Manchester City am 24. Februar betroffen, das Hinspiel in der Runde der letzten 16. Wie die dänische Zeitung B.T. berichtet, hätten sich die Gladbacher deshalb bereits nach einem Ausweichort umgehört: und zwar in Herning, wo der dänische Meister FC Midtjylland beheimatet ist. Der Verein, die Stadt und die Stadionbetreiber hätten bereits ihre Zusage erteilt, solange die sonstigen Anti-Corona-Regularien eingehalten werden.

Auf Anfrage unserer Redaktion wollte sich Borussia zu der Meldung aus Dänemark nicht äußern, teilte aber mit, dass der Verein wegen der grundsätzlichen Problematik im Austausch mit der DFL und der Uefa sei für den Fall, dass das Spiel gegen Manchester wie Leipzigs Duell mit Liverpool doch betroffen ist.

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Neu sind derartige Szenarien seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht. Sogar der FC Midtjylland selbst hatte sich Ende 2020 nach einem Ausweichort für sein Champions-League-Spiel gegen Liverpool umschauen müssen, neben dem Signal-Iduna-Park in Dortmund war damals nach Informationen unserer Redaktion auch für den Gladbacher Borussia-Park eine Anfrage gestellt worden. Letztendlich konnte der FCM doch im heimischen Herning spielen.

Kontakte dorthin haben die Borussen seit Jahren aus sportlichen Gründen: Morten Skoubo (2002), Mikkel Thygesen (2007) und Andreas Poulsen (2018) kamen aus Midtjylland an den Niederrhein. Der einzige ausländische Klub, von dem Gladbach mehr Spieler verpflichtete, ist der FC Basel.