Borussias Mönchengladbach: So soll gegen AS Rom der erste Europa-League-Sieg glücken

Roses Plan für die Europa League : Borussia soll sich gegen Rom selbst Vorbild sein

Nach drei Spielen in der Europa League ist Borussia noch ohne Sieg. Das soll sich am Donnerstag gegen die AS Rom möglichst ändern. Wie es gegen die Italiener gehen kann, zeigte die Startphase der Borussen beim 1:1 im Hinspiel.

Welche Aufträge Borussias Videoanalyst Philipp Schützendorf vor dem Europa-League-Spiel gegen die AS Rom im Detail bekommen hat, um die Borussen mit Bildmaterial auf den Donnerstagabend vorzubereiten, das hat Trainer Marco Rose nicht verraten. Und auch nicht seine angedachten personellen und taktischen Winkelzüge für das Treffen mit dem Dritten der italienischen Serie A. Rose will den Gegner möglichst unvorbereitet treffen mit dem, was er und sein Trainerstab sich ausgeheckt haben.

Doch es ist zu vermuten, dass sein Plan auf dem fußt, was die Borussen beim 1:1 im Hinspiel in Rom in der starken Anfangsphase getrieben haben. Da brachten sie das Team von Trainer Paulo Fonseca ganz schön in Nöte und hätten eigentlich führen müssen statt 0:1 in Rückstand zu sein. „Wir waren am Anfang in Rom sehr aggressiv und haben das Spiel in die eigene Hand genommen. Das ist, was wir machen müssen gegen ein großes Team wie die Roma. Das haben wir in Rom in der ersten Halbzeit gut gemacht. Jetzt müssen wir das über 90 Minuten so machen“, sagte Mittelfeldmotor Denis Zakaria, der am Mittwoch mit seinem Trainer die Pressekonferenz zum Spiel bestritt.

Grundsätzlich ist Roses Plan im Großen und Ganzen der, der immer gilt: „Wir gehen jedes Spiel so an, dass wir es gewinnen wollen“, pflegt der Trainer zu sagen, unabhängig von Gegner und Wettbewerb. In der Bundesliga ist dieser Plan in den vergangenen Wochen vor allem aufgegangen, was dazu geführt hat, die Roses Mannschaft als Anführer der Bundesliga-Tabelle die Römer herausfordert.

Die wiederum wollen möglichst mit ihrem dann zweiten Sieg einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde machen. „Wir wissen, was sowohl an defensiver als auch an offensiver Qualität auf uns zukommt. Wir müssen gut verteidigen, aber mit unseren Fans im Rücken auch angreifen“, sagte Rose.

Sein Plan ist, dass sich die Borussen bestenfalls selbst Vorbild sind für das Rom-Spiel. „Wir wollen die Leistungen der vergangenen Wochen bestätigten. Wir haben gute Spiele gemacht auch in schwierigen Phasen“, sagte Rose. Was in der Bundesliga Rang eins bringt, kann auch für einen Sieg in Europa reichen.

Mehr von RP ONLINE