Borussia: Borussia zwischen den Welten

Borussia: Borussia zwischen den Welten

Am Freitag steht der Abstiegskampf in Dortmund an. Am Samstag beginnt die Gastspielreise nach Israel mit dem Besuch von Gedenkstätten und einer Partie gegen Maccabi Netanya, das von Lothar Matthäus trainiert wird.

Erst Abstiegskampf im imposanten Dortmunder Westfalenstadion, dann als Botschafter des deutschen Fußballs in Israel unterwegs: Borussias Profis wandeln am Wochenende zwischen den Welten. Morgen Abend versuchen sie bei der westfälischen Namenscousine, die missratene Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.

Tags darauf jetten sie von Frankfurt aus zur Gastspielreise in den Nahen Osten. Eingeladen haben der israelische und der deutsche Fußball-Verband, dessen Delegation von DFB-Präsident und Borussia-Mitglied Dr. Theo Zwanziger angeführt wird.

Anlass des DFB-Besuches sind die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Staates Israel. Borussia ist dabei, weil sie seit vielen Jahren gute Beziehungen zum israelischen Fußallverband hat.

"Für unsere Spieler ist das nach der schwierigen Hinrunde mal ein schöner Höhepunkt", sagt Sportdirektor Max Eberl. Er selbst war 1981 mit der U18-Nationalmannschaft, die auch jetzt zur deutschen Reisegruppe gehört, in Israel. "Atemberaubend" fand Eberl gerade die Erlebnisse jenseits des Sports.

"Die Besuche der Gedenkstätten und der Geburtsstätte Christi waren bewegende Momente", erinnert sich Eberl. Ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte "Yad Vashem", der Klagemauer und der historischen Altstadt Jerusalems stehen auf dem offiziellen Programm, zudem wird der Tross aus Deutschland (darunter 20 Sponsoren und 30 Fans des Bundesliga-Letzten) in der deutschen Botschaft in Tel Aviv empfangen.

"Insider" Alberman und Colautti

(RP)
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