Borussia Mönchengladbachs Christoph Kramer: warnt vor HSV

Borussias Kramer vor HSV-Spiel : "Wir müssen sofort hellwach sein"

Christoph Kramer erwartet im Saisonfinale am Samstag einen hoch emotionalisierten Hamburger SV, der alles dafür tun wird, die Hoffnung auf die Rettung am Leben zu halten.

„Sie werden uns anlaufen, anpressen, Alarm machen wie die Feuerwehr, wir werden keine Sekunde Zeit am Ball haben – darauf müssen wir uns von der ersten Minute an einstellen“, sagte Borussias Mittelfeldspieler im Gespräch mit unserer Redaktion. „Es ist ja nicht alltäglich, dass ein Gegner so extrem mit dem Rücken zur Wand steht, wie jetzt der HSV“, sagte Kramer. „Wir müssen sofort hellwach sein, richtig dagegenhalten und über den Kampf ins Spiel finden“, gab Kramer den Plan für den Samstag im Volksparkstadion vor.Ob er selbst von Beginn an dabei helfen darf, ließ Trainer Dieter Hecking noch offen. Kramer fehlte beim 3:1 gegen den SC Freiburg wegen einer Gelbsperre, ebenso wie sein Mit-Sechser Denis Zakaria. Tobias Strobl und Michael Cuisance machten einen guten Job an ihrer Stelle – und auch Tony Jantschke, der wegen der Sperre von Jannik Vestergaard in die Innenverteidigung verschobenen Nico Elvedi hinten rechts vertrat. Die drei Rückkehrer müssen „also mächtig Gas geben, um mich davon zu überzeugen, dass sie für Samstag wieder die bessere Lösung sind“, sagte Hecking am Donnerstag.

Kramer hielt sich mit Prognosen zurück, was sein Mitwirken am Samstag angeht. „Das muss der Trainer entscheiden“, sagte er. Dass er und Zakaria zurückkehren, ist aber wahrscheinlich. . Kein Duo spielte in dieser Saison häufiger auf der Sechs zusammen. Auch Kramers persönliche Bilanz gegen den HSV spricht für seinen Einsatz. Von acht Pflichtspielen hat er nur eines verloren und vier gewonnen, drei endeten mit einem Remis.

Allerdings gab es im Hinspiel den 3:1-Sieg auch ohne sein Zutun, da fehlte Kramer mit einer Nackenverletzung. Da Zakaria ebenfalls nicht dabei war wegen seiner ersten Gelbsperre, setzte Hecking auf die beiden 18-Jährigen Michael Cuisance und Reece Oxford im Zentrum. Diese Zusammenstellung wird es am Samstag sicher nicht geben. Und auch kein Tor eines Ex-Borussen gegen Gladbach. Denn André Hahn, der im Hinspiel den zwischenzeitlichen Hamburger Ausgleich erzielte, spielt beim HSV-Wiederbeleber und Weiterhin-Trainer Christian Titz keine Rolle.

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