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Borussia Mönchengladbach: Yann Sommer freut sich nach Spiel gegen 1899 Hoffenheim

Borussias Sommer über 2:2 gegen Hoffenheim : „Das gibt endlich wieder ein positives Gefühl“

Borussia muss nach dem Spiel gegen Hoffenheim von einem glücklichen Punktgewinn sprechen. Darum freut sich Torhüter Yann Sommer über das Ergebnis.

Yann Sommer sorgte mit seinen Paraden wiederholt dafür, dass ein schwaches Borussen-Team gegen Hoffenheim im Spiel blieb, legte damit den Grundstein für das 2:2-Unentschieden. Laut „Marca“ sorgten seine starken Leistungen der vergangenen Monate dafür, dass der FC Barcelona ihn als zweiten Mann hinter Marc-André ter Stegen verpflichten will. Dazu wollte Sommer nach dem Remis gegen Hoffenheim nichts sagen. Über das Spiel äußerte er sich jedoch. Der Gladbach-Keeper über …

… die Partie gegen Hoffenheim: „Das war definitiv ein verrücktes Spiel. Die erste Halbzeit war sehr schwierig für uns, da hat nichts geklappt und Hoffenheim hatte sehr viele Chancen. Wir haben uns in der Halbzeit dann gesagt, dass wir positiv bleiben müssen, und das obwohl wir schwierige Wochen mit wenigen Erfolgserlebnissen hinter uns haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein ganz anderes Gesicht gezeigt, auch wenn Hoffenheim noch immer Chancen hatte, weil sie einfach gut sind. Aber wir haben uns zurückgekämpft, Erfolgserlebnisse gehabt und zwei Tore geschossen. Das fühlt sich gut an.“

… die desolate Leistung in der ersten Halbzeit: „Was erwartet ihr, nachdem wir so schwierige Wochen hinter uns haben? Wir wurden in Grund und Boden geschrieben, teilweise war das schon zu hart, das geht nicht spurlos an einem vorbei. Dass man da nicht so wie sonst auf den Platz kommt, ist normal. Außerdem haben wir lange kein Heimspiel mehr gewonnen. Dieses Unentschieden fühlt sich aber wie ein Sieg an, wenn man gegen eine so gute Mannschaft wie Hoffenheim zweimal zurückkommt.“

… die Chancenverwertung von Hoffenheim: „Ich habe es gehofft, dass wir dadurch wieder zurückkommen. Und auch daran geglaubt, ich denke, das haben wir alle. Das hat man dann auch gesehen. Und es ist so schwierig, wenn man kurz nach dem Ausgleich, als das Stadion wieder da war, das 1:2 kassiert. Da noch zurückzukommen, ist unheimlich schwer. Chapeau, dass wir das geschafft haben.“

… die Situation im Rennen um Europa: „Jetzt zählt jeder Punkt. Wir haben gesagt, dass wir in den letzten drei Spielen so viele Punkte wie möglich holen wollen, um oben dabei zu bleiben. Deswegen fühlt sich das wie ein kleiner Sieg an. Das gibt endlich wieder ein positives Gefühl und wir wollen das mitnehmen in die letzten beiden Spiele und dort sechs Punkte holen. Wir haben gezeigt, dass wir noch da sind, das fühlt sich echt gut an.“

… Trainer Dieter Hecking: „Für alle ist es eine schwierige Situation, in der man Lösungen finden muss, und nicht immer sind sie richtig. Aber der Systemwechsel zur Halbzeit hat uns gut getan. Alles, was der Trainer uns vorgibt, kommt definitiv an. Wir haben gesagt, dass wir gemeinsam durch den Endspurt gehen und alles dafür tun werden, um gemeinsam Europa zu erreichen. Wir werden sehen, für welches System sich der Trainer in den letzten beiden Spielen entscheiden wird.“

… die Schwäche bei Standards: „Das ist schwierig zu erklären, aber wir müssen das besser verteidigen. Das sind statische Situationen, in denen wir einfach näher an den Leuten und aggressiver sein müssen.“

… das Tor von Josip Drmic zum 2:2: „Ich freue mich wahnsinnig führ ihn. Ich kenne Josip sehr gut und weiß, wie schwierig die Situation für ihn in den vergangenen Monaten war. Dass er nun dieses wichtige Tor geschossen hat, ist großes Kino. Er ist ein toller Typ, hat einen super Charakter. Und wenn man in so einer Zeit auf den Platz kommt und so ein Tor schießt, dazu noch wichtige Bälle vorne hält, kann man ihm nur ein riesiges Kompliment machen.“

… die Rolle der Einwechselspieler Ibrahima Traoré, Jordan Beyer und Drmic: „Es war wichtig, dass wir besser in die zweite Halbzeit gestartet sind. Der Systemwechsel hat gut getan, aber es war auch wichtig, dass sie neuen Schwung ins Spiel gebracht haben. Das ist ja auch das Ziel, dass solche Spiele neue Power und frischen Wind hineinbringen, das haben alle diesmal gut gemacht.“

… die Pfiffe der Fans: „Wir lassen uns von der Stimmung von außen nicht beeinflussen, das ist auch wichtig. Wir müssen auf dem Platz schauen, dass wir an unsere Leistungsgrenze rankommen und mutig sind. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen.“