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Borussia Mönchengladbach: Wer das Zimmer von Ronaldo bekommen hat?

Borussia im Trainingslager : „Wer das Zimmer von Ronaldo bekommen hat? Natürlich Christoph Kramer!“

Borussia ist im Trainingslager in der Klosterpforte in Harsewinkel angekommen. Dort residierte Portugals Nationalteam während der WM 2006. Teammanager Christofer Heimeroth erklärt das Trainingslager.

Für Borussias Fußballer hat das Trainingslager in der Klosterpforte in Harsewinkel am Montag begonnen. Sie residieren in einem Haus mit fußballhistorischer Bedeutung. Das Sporthotel, das zur Anlage gehört, wurde 2006 zur Weltmeisterschaft gebaut. Dort wohnte während des Turniers, das für das deutsche Team zum Sommermärchen wurde, Portugals Nationalteam. Der großartige Luis Figo war dabei. und auch der junge Cristiano Ronaldo, für den erste die erste WM-Teilnahme war. Das portugiesiche Team unterlag vor 14 Jahren dem deutschen mit 1:3 im Spiel um den dritten Platz.

„Wer das Zimmer von Ronaldo bekommen hat? Natürlich Chris Kramer, wer sonst, wenn es einem gebührt, dann ihm“, gab Borussias Teammanager Christofer Heimeroth am Rande des ersten Trainings der Gladbacher im Rahmen des „Lagers“ am Montag grinsend bekannt. Ob es tatsächlich das Ronaldo Zimmer ist, in dem Kramer die kommenden Tagen verbringt, ist nicht eindeutig belegt. Kramer gehört aber zu den Borussen, die in der Genuss eine Einzelzimmers kommen.

„Der Großteil der Spieler hat ein Einzelzimmer. Wir haben uns, natürlich Corona-konform, entschieden, dass es eine ganz kleine Anzahl an Doppelzimmern gibt. Ich spreche vorher mit den Jungs, mit wem sie zusammen auf dem Zimmer sein wollen, jeder darf einen Wunsch äußern“, sagte Heimeroth

Insgesamt sind 31 Spieler mitgereist nach Harsewinkel, nur Alassane Plea ist in Gladbach geblieben, weil er noch im Borussia-Park behandelt wird. Um 16.30 Uhr am Montag war die erste Einheit. Marcus Thuram, Denis Zakaria (Reha) und Mamadou Doucouré (Belastungssteuerung, hatte leichte muskuläre Probleme) kamen etwas später auf den Platz und absolvierten individuelles Training.

Eigentlich war für diesen Sommer die nächste Reise zum Tegernsee geplant. Doch Corona zwang die Borussen zur Veränderung, weil dieses Mal keine Fans dabei sein können. Christopher Heimeroth erklärt das Corona-Trainingslager:

  • „Ein Vorteil ist sicherlich, dass die Anreise weitaus kürzer ist, als die Fahrt zum Tegernsee.
  • Zum zweiten sind vor Ort die Wege kürzer. Das sind die größten Unterschiede zwischen der Klosterpforte und dem Tegernsee.“
  • „Die Bedingungen hier sind auch richtig gut, um hier eine Woche zu arbeiten. Nachdem klar war, dass wir nicht an den Tegernsee reisen konnten, war das die beste Alternative, die wir finden konnten. Das Gesamtpaket ist stimmig und schlüssig.“
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Für einen Borussen ist die Portugal-Vergangenheit der Trainingslager-Residenz besonders spannend: Nachwuchsmann Famana Quizera ist selbst Portugiese und hat sicherlich mit einem gewissen Stolz zur Kenntnis genommen, auf wessen Spuren er in diesen Tagen unterwegs ist.