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Borussia Mönchengladbach: Valentino Lazaro macht in der Reha Fortschritte

Seit Beginn des Jahres verletzt : So ist der Stand bei Borussias Lazaro

Anfang des Jahres hat sich Valentino Lazaro verletzt. Sein Trainer Marco Rose hat nun ein Update zu seinem Gesundheitszustand gegeben.

2021 hätte für Borussias Vielseitigkeitsspieler Valentino Lazaro nicht schlechter beginnen können. Im ersten Pflichtspiel des Jahres verletzte sich der Österreicher beim Aufwärmen, er konnte daher beim Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (1:0) kurzfristig nicht in der Startelf stehen. Eine Muskelverletzung in der Leistengegend, die sich schlimmer herausstellte als die zunächst vermutete Zerrung, hindert Lazaro aktuell noch immer daran, am Mannschaftstraining teilzunehmen. Doch er ist auf dem Weg der Besserung, wie Trainer Marco Rose mitteilte.

Am Dienstag wurde er noch mal genauer untersucht, um durch die MRT-Bilder einen genauen Aufschluss über den Heilungsprozess zu bekommen. „Wir werden schauen, wie schnell wir ihn dann wieder integrieren können“, sagte Rose. „Die Verletzung ist jetzt rund zwei Wochen her. In der dritten Woche wollten wir ihn schon langsam wieder an fußballspezifische Übungen gewöhnen“, sagte Rose am Montag.

Es geht also voran bei Lazaro, auch wenn es noch etwas dauern wird, bis er wieder spielen kann. Die Partien gegen Borussia Dortmund und Union Berlin wird Lazaro sicherlich noch verpassen. In der nächsten Englischen Woche, in der mit dem DFB-Pokal-Achtelfinale beim VfB Stuttgart (3. Februar, 20.45 Uhr) und dem Derby gegen den 1. FC Köln (6. Februar, 18.30 Uhr) zwei wichtige Partien für die Gladbacher auf dem Spielplan stehen, könnte er aber zumindest wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Ohne Lazaro fehlt Rose sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine wichtige Option. Nach seinem Muskelbündelriss, den sich der österreichische Nationalspieler im vergangenen August zugezogen hatte, war er für sieben Partien ausgefallen und konnte sogar erst wieder im Dezember das erste Mal über 90 Minuten spielen. Nun gehen ihm auch in diesen Tagen einige Möglichkeiten verloren, sich für einen Verbleib bei Borussia Mönchengladbach zu empfehlen. Denn mit seinem Leih-Transfer haben sich die Borussen auch eine Kaufoption gesichert.