Borussia Mönchengladbach Schubert: "Weniger reagieren, mehr agieren"

Mönchengladbach · André Schubert ist in seinen ersten Arbeitstag als Interimstrainer von Borussia Mönchengladbach gestartet. "Ich sehe das als große Herausforderung, mit der Mannschaft wieder in eine positive Richtung zu gehen", sagte der bisherige U23-Coach.

Borussia Mönchengladbach: André Schubert leitet erstmals Training
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Schubert leitet erstmals Borussia-Training

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Foto: Dirk Päffgen
Antje Rehse
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André Schubert sieht seine Aufgabe als große Herausforderung, die er als "Angestellter des Vereins" meistern möchte. Persönliche Ziele hat er dabei nicht. Eberl betonte nochmals, dass mit Schubert klar abgesprochen sei, dass der bisherige U23-Coach als Übergangslösung fungieren wird.
Antje Rehse
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Wir fassen zusammen: Wann Borussia einen neuen Cheftrainer präsentiert, ist derzeit noch nicht abzusehen. Der Verein will diese Aufgabe gewissenhaft erledigen, sich möglicherweise sogar bis zur Winterpause Zeit lassen.
Antje Rehse
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Das war das Ende der Pressekonferenz.
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"Wir versuchen, für uns den besten Trainer zu finden", sagt Eberl abschließend. Auf andere sollte man zwar Rücksicht nehmen, aber "das tut nicht jeder."
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"Wer war letzte Saison nach dem fünften Spieltag Letzter?", fragt Eberl. Keiner weiß es. "Das interessiert am Ende keinen."
Antje Rehse
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Der Vertrauen habe volles Vertrauen in Schubert, deshalb wolle der Verein in Ruhe einen "neuen, perfekten Trainer suchen." Lucien Favre könne und solle aber nicht geklont werden.
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"Das kann sein, das kann und möchte ich nicht ausschließen", so Eberls Antwort.
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Ob es vorstellbar sei, dass erst in der Winterpause ein neuer Chefcoach installiert wird, wird Eberl gefragt.
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"Ich hoffe, es geht schnell, aber das kann ich nicht versprechen", sagt Eberl.
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Eberl zur Trainersuche: "Das wird kein Schnellschuss werden. Es kommt viel Arbeit auf uns und mich zu."
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Man dürfe bei angeschlagenen Spielern kein zu hohes Risiko gehen. "Dass man mal auf die Zähne beißen muss, ist klar."
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"Wir können nur versuchen, den Spielern Lösungen und einen klaren Plan geben." Über die Verletzungssorgen könne man sich jetzt keine Gedanken machen.
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Schubert ist voll konzentriert auf die kurzfristige Aufgabe. Er betont erneut, dass er seine Zeit als Interimstrainer nicht als persönliche Chance sieht.
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Wieder Schubert: "Ich habe zwar keine große Bundesliga-Erfahrung, aber in der 2. Bundesliga wird auch professionell gearbeitet."
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Max Eberl betont erneut, dass es in Sachen Trainersuche keinerlei Zeitfenster gibt.
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"Es sind schwere Entscheidungen zu treffen, weil die Qualität im Kader hoch ist", sagt Schubert.
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Schubert wird nach Drmic gefragt, bleibt aber dabei, dass er über Personalfragen noch nicht sprechen möchte.
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"Natürlich analysieren und berücksichtigen wir Stärken und Schwächen des Gegners, wie genau werde ich jetzt hier aber nicht verraten."
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Die Frage nach dem "Angstgegner" Augsburg.
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"Wenn ich den Spielern jetzt Spielszenen zeigen würde (das ist heute nicht geschehen), dann keine Fehler, sondern was die Mannschaft stark macht."
Antje Rehse
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Offen, selbstkritisch, aufmerksam, sehr konzentriert, seien die Spieler "Sie haben überhaupt nicht den Eindruck gemacht, als seien sie ängstlich. Dafür haben sie auch viel zu viel Qualität."
Antje Rehse
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Kein Spieler erscheine ihm ängstlich, auch wenn das, was passiert sei, sie schon beeinflusst hätte. "Die wollen alle." Zuletzt sei die Mannschaft verunsichert gewesen, deshalb habe auf dem Platz der Mut etwas gefehlt."
Antje Rehse
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"Ich will immer den Ball haben", sagt Schubert. Lange Bälle nach vorne seien unter ihm genauso wenig wie unter Favre zu erwarten.
Antje Rehse
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Er werde jetzt nicht versuchen, seine Spielphilosophie durchzudrücken. "Wir müssen den Spielern kurzfristig helfen."
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"Wir wollen ja nicht alles umdrehen", sagt Schubert. "Wir können nur an bestimmten Stellschrauben drehen."
Antje Rehse
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Frage: Kann man das Favre-System so schnell aus den Köpfen der Spieler bekommen?
Antje Rehse
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"Mit geht es um die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, weniger ums System." Pressing, Aggressivität und Aktivität ist gefragt.
Antje Rehse
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In Sachen Personal legt er sich noch nicht fest.
Antje Rehse
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"Wir haben viele Gespräche geführt und viel analysiert, aber natürlich haben wir ein Zeitproblem", sagt Schubert.
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Sich nun das nötige Selbstbeusstsein zu erarbeiten, sei nun fundamental. "Wir brauchen sehr viel Mut", sagt Schubert, der auch an die Borussia-Fans appelliert. "Ich bin mir sicher, dass sie wieder wie ein Mann hinter uns stehen werden."
Antje Rehse
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"Weniger reagieren, mehr agieren", fasst Schubert seine Devise zusammen, die "bitte, bitte" nicht als Kritik an Lucien Favre verstehen will. "Hier ist hervorragend gearbeitet worden." Es gebe vielschichtige Gründe dafür, warum es zuletzt nicht gut gelaufen sei.
Antje Rehse
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"Wir dürfen nie passiv werden", sagt Schubert. Er fordert mehr Zug zum Tor und mehr Aggressivität auch in der Offensive, mehr Mut zu Eins-gegen-eins-Situationen.
Antje Rehse
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Bei den Spielern, die zuletzt verletzt gefehlt haben, will Schubert abwarten, wie sie die Belastung des heutigen Trainings wegstecken. Einsatz morgen noch ungewiss.
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Schubert bedankt sich für das Vertrauen des Vereins und lobt die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam.
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Schubert sieht es nicht als persönliche Chance. "Es geht nur um die Situation des Vereins." Außerdem hätte er Max Eberl zu seinem Geburtstag am Montag ja schlecht absagen könne, fügt er schmunzelnd hinzu.
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Schubert ist am Montagmorgen nichtsahnend zum Trainingszentrum gefahren, dann hat die Vereinsführung mit ihm gesprochen. "Steht für mich außer Frage, dass ich dem Verein gerne helfe."
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Schubert wird seine ersten Eindrücke schildern. Zuerst entschuldigt er sich aber für die Verspätung. Große Herausforderungen auch in der Terminplanungen für die Borussia.
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Das sind keine guten Nachrichten für den Defensivverbund. Abwehrchef Martin Stranzl fällt ohnehin schon aus.
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Die Borussia hat derweil bekanntgegeben, dass Tony Jantschke wegen einer starken Unterschenkelprellung gegen Augsburg nicht zur Verfügung steht.
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Neben Schubert wird auch Max Eberl den Journalisten Rede und Antwort stehen.
Antje Rehse
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Der Pressesaal ist schon gut gefüllt, die Protagonisten fehlen aber noch. Gleich geht's los.
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Um 13 Uhr berichten wir an dieser Stelle von der Pressekonferenz der Borussia vor dem Spiel gegen Augsburg – erstmals mit Interimstrainer André Schubert.
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