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Borussia Mönchengladbach: Tony Jantschke rät in der Corona-Krise zu positivem Denken

Borussias Jantschke : „Lächelt trotz allem“

Der Verteidiger hat sich bei Instagram zur Corona-Krise zu Wort gemeldet. Er und seine Kollegen trainieren noch individuell – Jantschke denkt dabei auch an die Allgemeinheit.

Tony Jantschke hatte etwas zu sagen. „Es ist eine besondere Situation, die wir alle so nicht kennen. Ich glaube, dass es im Moment Wichtigeres als Fußballspiele gibt und wir uns darauf konzentrieren sollten, die Sachen, die die Politik uns vorgibt wie Hände waschen, Mindestabstand halten etc., zu befolgen“, sagte Jantsche in einem Video, das Borussia bei Instagram teilte.

Borussias Defensivspezialist schickte zudem einen Dank an jene hinterher, „die uns jetzt mit Lebensmitteln versorgen, in den Krankenhäusern rund um die Uhr arbeiten bis an die Belastungsgrenze, allen, die dafür sorgen, dass trotz allem eine gewisse Stabilität herrscht“.

Dann wurde seine Stimme merklich emotionaler: „Wir werden das als Borussen-Familie, aber auch in Deutschland und weltweit zusammen solidarisch überstehen. Seid positiv, seid optimistisch, lächelt trotz allem, dann werden wir es gemeinsam packen“, sagte Jantschke. Sein Rat: Positiv denken, um Corona zu trotzen.

Fußballmenschen sind geübt in der Kunst des positiven Denkens, vor allem dann, wenn sie schon mal länger verletzt waren, so wie es Jantschke auch schon ergangen ist. Dann geht es darum, auf den – auch da manchmal einigermaßen ungewissen – Zeitpunkt hinzuarbeiten, wenn die Normalität und der Alltag wieder da sind.

Derzeit ist bei Jantschke und seinen Kollegen der Ausnahmezustand Alltag. Die Borussen absolvieren nach wie vor individuelles Training, um vorbereitet zu sein auf den Neustart der Saison. Bislang ist der offiziell auf den 3. April, wenn die Gladbacher bei Werder Bremen spielen sollen, terminiert. Doch Geschäftsführer Stephan Schippers deutete im Interview mit unserer Redaktion bereits an, dass dies wohl eine Utopie sei. Möglich, dass die Deutsche Fußball-Liga schon am Dienstag bei der dann anberaumten Präsidiumssitzung einen neuen Zeitrahmen definiert. Die spanische Liga hat schon am Montag mitgeteilt, auf unbestimmte Zeit zu pausieren.

Bis es neue Entwicklungen gibt, halten die Borussen an ihrem Trainingsplan fest. Ändert sich etwas, werden der Trainerstab, das medizinische Team und die Mannschaft wieder tagen und die neuen Abläufe festlegen. Derzeit bestimmt eben Corona die Laufwege des Fußballs.