Neue Personalsorgen bei Borussia Jantschke muss operiert werden, Ngoumou für Mainz fraglich

Mönchengladbach · Tony Jantschke hat sich im Training verletzt und wird den Gladbachern länger fehlen. Auch Jan Olschowsky steht für die Partie gegen Mainz 05 nicht zur Verfügung, Nathan Ngoumou ist angeschlagen. Daniel Farke hat am Mittwoch zudem über die Ausfallzeit von Julian Weigl gesprochen.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Patrick Herrmann wird sich in den kommenden Wochen nicht sorgen müssen, bei Borussia nicht zum Spieltagskader zu gehören. Gegen die TSG Hoffenheim und den FC Schalke 04 hatte Gladbachs Trainer Daniel Farke keine Ausfälle zu beklagen – und Herrmann blieb als 21. Mann im Kader nur die Tribüne.

Aktuell sieht es bei Borussia personell nicht so entspannt aus, denn in Julian Weigl hat sich beim 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München ein Borusse verletzt, der mit einem Anriss des Syndesmosebandes mindestens bis Anfang April fehlen wird. „Er musste nicht operiert werden, aber er muss die nächsten drei Wochen einen Spezialschuh tragen. Wir rechnen mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen. Er wird ganz bestimmt im März nicht zur Verfügung stehen. Wann genau er dann zurückkehrt, muss man sehen“, sagte Farke am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Mainz 05 am Freitag (20.30 Uhr, Dazn).

„Das ist ein bitterer Rückschlag für uns, weil Julian für unser Spiel eine hohe Wertigkeit hat. Das ist ungefähr so, wie wenn Joshua Kimmich bei den Bayern fehlt“, sagte Farke, der Weigl gegen die Bayern nur aufgrund eines vorangegangenen Magen-Darm-Infekts nicht in die Startelf berufen hatte. Und zu Beginn der Trainingswoche am Dienstag gab es gleich die nächste schlechte Nachricht. „Tony Jantschke hat sich im Training verletzt und einen Meniskusriss zugezogen. Er wird zeitnah operiert werden müssen und mehrere Wochen ausfallen“, sagte Farke. Jantschke hatte das Training am Dienstag vorzeitig abgebrochen. Bereits im vergangenen Jahr war der 32-Jährige mit einer ähnlichen Verletzung am Knie operiert worden.

Jan Olschowskys Verletzung fällt kleiner aus. Der Ersatztorhüter hat mit einer Sehnenverletzung am Daumen zu kämpfen und fällt zunächst für das Spiel in Mainz aus. Tobias Sippel, der durch Olschowskys Beförderung nur noch Gladbachs Nummer drei ist, wird am Freitag auf der Bank Platz nehmen. Ob dort Nathan Ngoumou sitzen wird, bleibt abzuwarten. „Er hat heute nicht trainiert, weil er am Dienstag einen Schlag aufs Knie abbekommen hat. Aber ich habe Hoffnung, dass er am Donnerstag wieder trainieren kann“, sagte Farke, der das Abschlusstraining für Ngoumou als „finalen Test“ bezeichnete. Sollte der Franzose ausfallen, könnte Yvandro Borges Sanches erstmals in diesem Jahr zum Aufgebot gehören. Der 18-Jährige ist eigentlich für einen Einsatz in der U23 vorgesehen, die sich am Freitag in der Regionalliga West mit Rot Weiss Ahlen duelliert.

Im Vergleich zum Bayern-Spiel dürfte Luca Netz wieder dabei sein. Der Linksverteidiger hatte zuletzt mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen, nimmt inzwischen aber wieder vollständig am Mannschaftstraining teil.

Bleibt für Farke noch die Frage zu klären, wie er mit der Personalsituation im Sturm umgeht. Dort ist Marcus Thuram sicher wieder ein Startelf-Kandidat. Gut möglich, dass Hannes Wolf dafür auf die Bank und Alassane Plea auf die linke Außenbahn rückt. „Hannes gibt uns viel Laufbereitschaft und Intensität, er arbeitet auch gut gegen den Ball. Er hat noch Luft nach oben, kann am Ball ruhiger und effektiver werden“, sagte Farke, der sich mit Wolfs Entwicklung aber insgesamt sehr zufrieden zeigte.

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