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Erstes Training der Woche So arbeiteten die Borussen das Debakel von Dortmund auf

Mönchengladbach · Das Spiel gegen den Ball stand für Trainer Adi Hütter ganz klar im Fokus während der ersten Trainingseinheit in Vorbereitung auf das Wolfsburg-Spiel. Ein Profi musste indes schon nach dem Aufwärmen abbrechen, ein Mitglied des Trainerteams sprang dafür bei einigen Übungen ein.

Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter beobachtet Training vom Videoturm aus
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Hütter auf dem Videoturm und Polanski als Jantschke-Ersatz

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Foto: Dirk Päffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Beim ersten Training der Vorbereitungswoche auf das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) wurde schnell deutlich, dass die Borussen viel aufzuarbeiten hatten nach dem 0:6-Debakel vom vergangenen Wochenende in Dortmund. Zum einen kamen die Profis erst um 11.20 Uhr statt schon um halb elf auf den Trainingsplatz am Borussia-Park, zum anderen ließ Coach Adi Hütter gut anderthalb Stunden trainieren.

Zunächst hatte er auch denselben Kader zur Verfügung, der schon in den vergangenen Wochen hatte trainieren können. 20 Feldspieler und drei Torhüter starteten die Einheit am Mittwochvormittag, einzig Lars Stindl (Innenbandverletzung im Knie) und Mamadou Doucouré (muskuläre Probleme) fehlten weiterhin. Nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm musste ein Borusse jedoch die Einheit abbrechen.

Nach einem kurzen Austausch mit Hütter verließ Abwehrspieler Tony Jantschke mit leichten Knieproblemen den Trainingsplatz, an seiner Stelle musste fortan Eugen Polanski aus dem Trainerteam bei den Übungen mitmischen. Und da hatte der Ex-Profi genug zu tun, denn nach zwei kürzeren Übungsformen zum Einstieg wechselte Hütter mit der Mannschaft auf ein Halbfeld, auf dem Zehn-gegen-Zehn gespielt wurde.

Borussia Mönchengladbach: Startelf gegen Borussia Dortmund
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So könnte Borussias Startelf gegen Dortmund aussehen

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Foto: dpa/Swen Pförtner

Der Trainer formierte dabei eine Mannschaft, die durchaus auch die Startelf gegen Wolfsburg bilden könnte: mit Stefan Lainer, Matthias Ginter, Marvin Friedrich, Nico Elvedi und Ramy Bensebaini in der Fünferkette, Florian Neuhaus, Christoph Kramer und Manu Koné als zentrale Mittelfeldspiele sowie Jonas Hofmann und Alassane Plea als Angreifer. Im Verlauf der folgenden Dreiviertelstunde nahm er dabei nur wenige personelle Wechsel vor, mal rückte Jordan Beyer für Ginter oder Friedrich in die Abwehrkette, mal Laszlo Bénes für Koné ins Mittelfeld, ansonsten blieben die Teams in ihrer Aufstellung.

Für diese zehn Feldspieler ging es zunächst darum, das Verhalten bei gegnerischem Ballbesitz einzuüben. Hütter stoppte nach beinahe jeder Angriffsfrequenz, um zu korrigieren, zu loben, neue Anweisungen zu geben. Vor allem die Ordnung in der Zentrale und der richtige Zeitpunkt, um im Mittelfeld Druck auszuüben, standen im Fokus der Übung.

Später, beim freien Spiel mit zwei Torhütern, wechselte Hütter die Position und stieg hinauf auf den Videoturm, um eine bessere Übersicht zu haben, wie seine vermeintliche Startelf das soeben Einstudierte bereits verinnerlicht hat. Eines dürfte angesichts der Gegentorflut vom Sonntag eher positiv sein: Tore fielen im Abschlussspiel nicht.

Borussia Mönchengladbach: So lief das erste Training nach dem 0:6 beim BVB
Foto: Dirk Päffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Den Borussen bleiben nun noch zwei Trainingstage, um sich auf die Partie gegen Wolfsburg vorzubereiten. Die Einheiten am Donnerstag und Freitag finden allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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