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Borussia Mönchengladbach: So geht Adi Hütter das Testspiel gegen Metz an

„Kein Interesse an Ergebnissen“ : So geht Hütter den nächsten Borussia-Test an

Das Spiel gegen den französischen Erstligisten FC Metz schließt das Trainingslager von Borussia Mönchengladbach am Samstag ab. Trainer Adi Hütter erklärt, warum die Ergebnisse für ihn aktuell nur eine untergeordnete Rolle spielen und was er bei der Aufstellung berücksichtigen wird.

Zwei Testspiele haben die Borussen bislang absolviert. Auf das 2:2 gegen Viktoria Köln folgte auf dem Weg ins Trainingslager am vergangenen Wochenende eine 1:3-Niederlage gegen den SC Paderborn. Am Samstag (15.30 Uhr) testen die Gladbacher wieder, dann ist der FC Metz auf dem Fohlenplatz am Borussia-Park zu Gast.

Das Trainingslager in Harsewinkel hatte personell einige Nachrichten zu bieten, die sich auf den Kader, der Hütter gegen den französischen Erstligisten zur Verfügung steht, ausgewirkt haben: In Laszlo Bénes und Stefan Lainer sind zwei EM-Fahrer zurückgekehrt. Ihnen dürfte Hütter die ersten Spielminuten der Vorbereitung gewähren, gleiches könnte auf Youngster Rocco Reitz zutreffen, der aufgrund seiner Covid-19-Erkrankung verspätet ins Training eingestiegen war.

Keine Option gegen Metz sind die beiden Borussen Ramy Bensebaini (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Kapitän Borussias Ersatztorhüter musste das Training in Harsewinkel am Freitag abbrechen. Als Alternativen stehen die beiden jungen Torhüter Jan Olschowsky und Jonas Kersken bereit.

Vor der Rückkehr nach Mönchengladbach sprach Hütter noch darüber, dass möglichst viele seiner Spieler Einsatzzeiten bekommen sollen. „Es würde nicht viel Sinn machen, viele Spieler über 60 Minuten auf den Platz zu schicken“, sagte Hütter, der dabei auf die Müdigkeit seiner Spieler verwies. „Aber wir sprechen hier auch von der Vorbereitung. Ich habe auch kein großes Interesse, dass wir die besten Ergebnisse in den Testspielen erzielen. Klar, das gibt mehr Selbstvertrauen, aber wir müssen im physischen Bereich wichtige Arbeit verrichten“, betonte Hütter.

Was die Aufstellung betrifft, will der Fußballlehrer einen guten Mix finden. „Wir werden die Halbzeiten wahrscheinlich mit zwei unterschiedlichen Mannschaften bestreiten, die jeweils aus jungen und erfahrenen Spielern bestehen“, sagte Hütter. Eine A- und B-Elf soll es also nicht geben. Spannend wird sein, wie sich Andreas Poulsen und Joe Scally, den Hütter im Training auch mal auf der linken Seite spielen ließ, präsentieren. Für sie ist Bensebainis Abwesenheit eine Chance, sich für einen Platz in der Startelf im ersten Pflichtspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (9. August, 20.45 Uhr) zu empfehlen.

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