Borussia Mönchengladbach: Simon Zoller weiter im Gespräch

Borussia Mönchengladbach : Zoller weiter im Gespräch - De Jongs Zukunft ungewiss

Luuk de Jong hatte kein gutes Jahr. Bei Borussia kam er in der ersten Saison-Hälfte kaum zum Einsatz. Darum wechselte er in der Winterpause zu Newcastle United nach England, um neues Selbstvertrauen zu tanken. Das gelang nicht.

De Jong blieb torlos, wurde nicht für das niederländische WM-Aufgebot nominiert und steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Denn trotz seines bis 2017 datierten Vertrages bei Borussia hat er in Gladbach auch in der kommenden Saison wohl keine Perspektive bei Trainer Lucien Favre.

"Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß, das muss ich ehrlich sagen. Luuk ist ja gegangen, weil er wenig Spielzeit hatte. Die Situation im Angriff hat sich seitdem nicht großartig geändert. Man kann im Fußball natürlich nie etwas ausschließen. Aber die Tendenz ist, dass wir überlegen, etwas Neues zu machen. Wir sind dabei, eine gute Lösung für alle zu finden. Wenn Peniel Mlapa dann auch etwas Neues gefunden hat, ist es logisch, dass wir versuchen, im Sturm noch etwas zu tun", sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl zuletzt im Gespräch mit der Rheinischen Post.

"Er ist ein interessanter Spieler"

Dass der Manager längst Ideen hat, wer denn nun in der neuen Saison eine Alternative zu Max Kruse und Raffael im offensiven Zentrum sein könnte, liegt auf der Hand. Zwei Namen, mit Borussia in Verbindung gebracht wurden, sind inzwischen aber von der Kandidatenliste verschwunden. Josip Drmic war ein Thema in Gladbach, doch der Schweizer entschied sich für den Wechsel von Absteiger Nürnberg zu Bayer Leverkusen. Der Hoffenheimer Joselu, der nach der Ausleihe in Frankfurt nicht in den Kraichgau zurückkehren will, sei "nicht der Mann, den wir suchen", versicherte Eberl. Ein solcher könnte hingegen Simon Zoller vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sein. Der wird zwar mit dem Aufsteiger 1. FC Köln in Verbindung gebracht, doch soll Borussia wieder verstärkt um Zoller werben. "Er ist ein interessanter Spieler", hatte Eberl bereits vor einigen Wochen gesagt.

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