Borussia Mönchengladbach. Sieben Spieler fahren zur WM 2018

Neuer Vereinsrekord : Sieben Spieler von Borussia Mönchengladbach zur WM

Bislang waren 21 Spieler von Borussia Mönchengladbach bei einer WM dabei gewesen, nun kommen in Russland sieben weitere hinzu - so viele wie nie zuvor.

Matthias Ginter (Deutschland), Thorgan Hazard (Belgien), Jannik Vestergaard (Dänemark), Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Josip Drmic (alle Schweiz) – sieben Gladbacher Borussen standen in den vorläufigen Aufgeboten für die Weltmeisterschaft in Russland, alle haben nun ihr Ticket für Russland sicher. Bis 12 Uhr mussten die finalen 23er-Kader dem Weltverband Fifa mitgeteilt werden. Die Schweiz ließ sich am längsten Zeit und gab ihre Entscheidung öffentlich erst gegen 16 Uhr bekannt. Damit steht fest, dass es bei Gladbach einen neuen Vereinsrekord gibt: 1974 waren fünf Spieler bei einer WM dabei gewesen, die Bestmarke wird diesmal übertroffen.

Für alle sieben ist es die erste WM als Borusse. Drmic (vier Einsätze), Sommer und Ginter (beide ohne Einsatz) sind insgesamt zum jeweils zweiten Mal dabei. Alle dürften ihre Trainer bereits vor den Testspielen am Wochenende überzeugt haben. Nur Sommer und Zakaria spielten von Beginn an (beide sogar durch), Drmic, Hazard und Vestergaard wurden immerhin eingewechselt, während Ginter und Elvedi 90 Minuten auf der Bank saßen. Einen Sieg feierte kein Borusse. Die Schweiz landete mit dem 1:1 in Spanien immerhin einen Achtungserfolg, Belgien trennte sich 0:0 von Portugal, das gleiche Ergebnis schaffte Dänemark in Schweden, während Ginter von draußen das 1:2 gegen Österreich mitansehen musste.

Als erster Borusse könnte in Russland Vestergaard spielen, Dänemark trifft am Samstag, den 16. Juni auf Peru (Anpfiff 18 Uhr). Am Sonntag folgt dann Deutschlands Auftakt gegen Mexiko (17 Uhr) und direkt danach eines der ersten Topspiele, Brasilien gegen die Schweiz (20 Uhr). Die Belgier sind erstmal am Montag, den 18. Juni um 17 Uhr gegen Panama gefordert.

Ein erstes Borussenduell wäre im Achtelfinale möglich, wenn Deutschland und die Schweiz weiterkommen, jedoch nicht mit der gleichen Platzierung. Bislang trafen in der WM-Geschichte nur Michael Bradley (USA) und Karim Matmour (Algerien) 2010 in Südafrika aufeinander.