Borussia Mönchengladbach: Roger Assalé aus Bern bei Max Eberl auf dem Zettel

Möglicher Zugang für die Borussia: Eberl hat Assalé aus Bern auf dem Zettel

Zehn Tore und sieben Vorlagen hat Roger Assalé in dieser Saison für die Young Boys Bern erzielt. Damit hat er nicht nur sein Team auf Rang eins der Tabelle geschossen, sondern wohl auch sich selbst auf den Zettel von Max Eberl.

Es dürfte ein Pflichttermin gewesen sein für Max Eberl. Vergangene Woche empfingen die Young Boys Bern im Halbfinale des Schweizer Pokals den FC Basel, und da Borussias Manager traditionell nach Spielern fahndet, die "den nächsten Schritt machen wollen", wird er sich berechtigte Hoffnungen gemacht haben, dort ein paar Kandidaten zu sehen. Ein Fan mit Bern-Gladbach-Schal postete ein Foto bei Instagram. 2016 trafen beide Klubs in den Play-offs zur Champions League aufeinander.

Nach Informationen unserer Redaktion soll besonders Stürmer Roger Assalé das Interesse der Gladbacher geweckt haben. Auf zehn Tore und sieben Vorlagen für Tabellenführer Bern kommt er in der Liga, in der Europa League hat der 24-Jährige von der Elfenbeinküste viermal und im Pokal fünfmal getroffen.

Und obwohl Assalé beim 2:0-Sieg der Young Boys gegen Basel torlos blieb, dürfte er in Eberls Beuteschema passen. Erst Anfang 2017 holte Bern den Nationalspieler der Elfenbeinküste von TP Mazembe aus der Demokratischen Republik Kongo. "Assalé passt mit seiner Spielweise, seinem unbändigen Siegeswillen und seinen menschlichen Werten perfekt zu YB", sagt Berns Sportchef Christoph Spycher über ihn.

Ein klassischer Neuner ist Assalé — nur 1,67 Meter groß — nicht. Aufgrund seiner Ballfertigkeit, Wendigkeit und Schnelligkeit kommt er einer Mischung aus Raffael und Ibrahima Traoré nahe. Damit könnte er gleich mehrere Kriterien erfüllen: ansatzweise Raffael ersetzen, aber gleichzeitig eine neue Komponente ins Gladbacher Spiel bringen, ohne dabei den ganz konservativen Stürmertypen zu verkörpern. Ganz billig würde Assalé wohl nicht werden, weil er erst vor kurzem seinem Vertrag bis 2021 verlängert hat, mehr als zehn Millionen Euro dürfte er aber auch nicht kosten.

Mit einem Spieler aus Bern hat Borussia zuletzt beste Erfahrungen gemacht: Denis Zakaria mischt seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer die Bundesliga auf.

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