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Borussia Mönchengladbach: Roel Brouwers im Fohlenfutter-Podcast

Jetzt die Folge anhören : Roel Brouwers zu Gast im Fohlenfutter-Podcast

„Roooooooel“, rief das Publikum im Borussia-Park, wenn er in Erscheinung trat. Roel Brouwers ist noch heute, fast fünf Jahre nach seinem Abschied aus Gladbach, äußerst beliebt bei den Fans. Nun war er zu Gast in unserem Fohlenfutter-Podcast.

Roel Brouwers ist der einzige Spieler, der für Borussia Mönchengladbach sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der Champions-League-Gruppenphase aufgelaufen ist. Im Fohlenfutter-Podcast mit Jannik Sorgatz und Karsten Kellermann spricht der 39-Jährige über seine beeindruckende Zeit in Gladbach. „Wenn ich alles betrachte, war es am schönsten, dass es nur nach oben ging und ich das alles miterleben durfte“, sagt Brouwers.

Inzwischen ist der Niederländer Jugendcoach und Co-Trainer beim Zweitligisten Roda Kerkrade in seiner Heimat. „Ich habe elf Jahre in Deutschland gespielt, deshalb kann ich mir gut vorstellen, als Cheftrainer dort zu arbeiten. Aber in den kommenden Jahren will ich erst einmal meine Scheine machen, mich entwickeln und lernen“, sagt Brouwers über seine Zukunftspläne. Eine Rückkehr zu Borussia ist nicht ausgeschlossen: „Ob es dann auch passiert, weiß man nie. Aber Träumen ist nie verkehrt. Träume muss man haben. In Gladbach mal Cheftrainer zu sein, wäre definitiv einer. Aber im Moment ist das nicht nur ein bisschen zu früh, sondern viel zu früh.“

In Roger Schmidt (PSV Eindhoven), Thomas Letsch (Vitesse Arnheim) und Frank Wormuth (Heracles Almelo) arbeiten aktuell drei deutsche Trainer in der niederländischen Eredivisie. In Brouwers‘ Augen eine positive Entwicklung: „Es wird immer mehr. Ich glaube, das ist ganz gut für den holländischen Fußball. Uns fehlt manchmal die deutsche Mentalität. In Holland ist es wichtig, alles spielerisch zu lösen. Aber für mich ist es am wichtigsten, die drei Punkte mitzunehmen. Es braucht nicht alles schön zu sein.“

(jaso/kk)