Borussia Mönchengladbach: Ramy Bensebaini sieht sich nicht als Notlösung

Bensebainis erster Tag bei Borussia : „Ich habe nicht das Gefühl, eine Notlösung zu sein“

Mit Ramy Bensebaini hat Borussia einen neuen Linksverteidiger verpflichtet. Nach seinem Urlaub soll er bei seinem neuen Klub bald sportlich durchstarten. An seinem ersten Tag in Gladbach stellte er sich den Medien.

Am Mittwoch verkündete Borussia die Verpflichtung von Ramy Bensebaini. Der Linksverteidiger kommt vom französischen Erstligisten Stade Rennes, kostet neun Millionen Euro und unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Am gleichen Tag traf er im Borussia-Park erstmals auf seine neuen Team-Kollegen, zu denen er in den nächsten Tagen auch ins Training dazustoßen soll. Bislang war Bensebaini im Urlaub, für ihn beginnt nun quasi seine Vorbereitung, und dann will er in Gladbach angreifen. Der 24-Jährige über ...

... die Gründe für seine Entscheidung für Borussia: „Marco Rose und Max Eberl haben mir erzählt, was der Klub vorhat, das fand ich sehr interessant und denke, dass es gut zu mir passt. Außerdem ist Borussia ein toller Verein, bei dem ich den nächsten Schritt machen kann.“

... die vielen französischsprachigen Spieler im Gladbacher Kader: „Das ist natürlich super für mich und ein Vorteil. Ich kenne mit Marcus Thuram und Alassane Plea auch bereits zwei Spieler, weil ich mal gegen sie in Frankreich gespielt habe. Aber ich will so schnell wie möglich Deutsch sprechen können und mein Englisch verbessern.“

... seine Stärken: „Ich arbeite defensiv sehr viel und gebe alles dafür, dass wir so oft wie möglich den Ball haben.“

... Ibrahima Traorés Aussage, dass es hart sei, gegen ihn zu spielen: „Das hoffe ich doch, dass es so ist. Er war mein Gegenspieler beim Afrika-Cup, und ich habe ihm ordentlich Paroli geboten.“

... das Interesse Borussias an Malang Sarr, den sich der Klub finanziell nicht leisten konnte: „Ich habe auch von den Berichten gehört, aber das beeinflusst mich nicht. Ich habe viele Gespräche mit den Verantwortlichen geführt und nicht das Gefühl, eine Notlösung zu sein. Ich bin froh, hier zu sein und dass der Wechsel geklappt hat.“

... eine Auseinandersetzung mit Thuram bei einem Spiel in Frankreich: „Zwischen ihm und mir ist alles geklärt, diese Situation ist nicht mehr der Rede wert. Das gehört zum Fußball dazu.“

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