Borussia Mönchengladbach: Ramy Bensebaini fühlt sich noch nicht bereit

Traininsstart vor Leipzig-Spiel : Bensebaini „noch nicht bereit“ für das Startelf-Debüt

Am Dienstag gab es gute Nachrichten für Borussia: Nico Elvedi ist wieder gesund und Tobias Strobl konnte individuell trainieren. Auch Ramy Bensebaini ist fleißig, das Spiel am Freitag gegen Leipzig kommt laut eigener Aussage aber noch zu früh.

Es ist eine kurze Woche, in der sich Borussia auf die Partie gegen RB Leipzig vorbereiten kann – schon am Freitag um 20.30 Uhr wird angestoßen. Doch es ist auch eine Woche, die mit guten Nachrichten beginnt.

Nico Elvedi hat seine gesundheitlichen Probleme, die ihn zur Aufgabe in Mainz (3:1) zwangen, überwunden. Er konnte am Dienstag im Training dabei sein und bestätigte hinterher, dass wieder alles in Ordnung sei bei ihm. Auch Tobias Strobl, der zuletzt aufgrund von Knieproblemen ausfiel, nähert sich diesem Status, er absolvierte eine individuelle Einheit und wird allen Anschein nach demnächst wieder zur vollen Verfügung stehen. Ebenfalls Fortschritte macht Julio Villalba, der nun erstmals Teile des Mannschaftstrainings mitmachen konnte. Ihn plagt seit langer Zeit eine Verletzung am Oberschenkel.

Schritte in die Richtung seiner Bestform macht auch Ramy Bensebaini, den Gladbach als bis dato letzten Spieler in diesem Sommer verpflichtete, für neun Millionen Euro kam er von Stade Rennes. Vor knapp zwei Wochen stieß er zur Borussia, seitdem trainiert er auch, nachdem er seinen verlängerten Urlaub nach dem Gewinn des Afrika-Cups mit Algerien beendet hatte.

Doch auf seinen ersten Einsatz, zumindest was die Startelf betrifft, wird man wohl noch bis nach der dem Leipzig-Spiel folgenden Länderspielpause warten müssen. „Ich bin momentan noch nicht bereit, ich bin nicht bei 100 Prozent“, sagt Bensebaini unserer Redaktion. „Ich brauche schon noch etwa zwei Wochen, ich hoffe, dass ich dann nach der Länderspielpause so weit bin.“

Gegen Leipzig wird also wohl wieder Oscar Wendt die Position des Linksverteidigers einnehmen, danach könnte es zu einem Wechsel hinten links kommen und Bensebaini den Job übernehmen. „Aber wenn der Trainer mich schon gegen Leipzig braucht, werde ich alles geben“, verspricht der Algerier, der beim Auswärtsspiel in Mainz bereits auf der Ersatzbank gesessen hat.

Der 24-Jährige soll in diesem Jahr der Herausforderer für Wendt sein, den Gladbach lange suchte. Weder der im vergangenen Sommer verpflichtete Andreas Poulsen noch Nico Schulz, der jetzt in Dortmund spielt, noch ein anderer Spieler haben es geschafft, Wendt, der seit November 2012 Stammkraft bei Borussia ist, von seiner Position zu verdrängen. Bensebaini ist der nächste, der diese Herausforderung ernsthaft angeht. Bald wird er es dann auch aktiv tun können.

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