Borussia Mönchengladbach: Raffael läuft weiterhin nur

Borussia-Training mit 16 Profis : Von Passübungen und Fußballtennis

Die Trainingswoche hat bei Borussia am Dienstagnachmittag begonnen. Die Schweizer Nationalspieler waren schon wieder aus Island zurück, von ihnen legte nur Yann Sommer eine Einheit ein. Beim Fußballtennis zum Abschluss jubelten Jonas Hofmann und Lars Stindl.

In der Länderspielpause ist Borussias Kader immer noch dezimiert, auch wenn die ersten Nationalspieler am Dienstagnachmittag bereits wieder zurück waren. Das Schweizer Quartett, das mit einem 2:1-Sieg in Island die Tabellenführung in seiner Gruppe wieder übernommen hatte, hatte sich bereits wieder am Borussia-Park eingefunden. Allerdings ging nur Torwart Yann Sommer, der am Montagabend nicht gespielt hatte, auf den Rasen, um mit Tobias Sippel und den Torwarttrainern zu arbeiten. Nico Elvedi, Michael Lang und Denis Zakaria waren nur zur medizinischen Behandlung zwecks besserer Regeneration erschienen und dürften am Mittwoch in einer der beiden Trainingseinheiten um 10 und um 15.30 Uhr wieder einsteigen.

Weiterhin nicht mit dabei ist Raffael. Der Brasilianer, der sich mit einer langwierigen Wadenverletzung herumplagt, hatte allerdings am Morgen eine Laufeinheit absolviert. „Es sieht gut aus bei ihm“, sagte Co-Trainer Dirk Bremser. „Bei ihm werden wir jetzt nach und nach die Belastung steigern, wahrscheinlich wird er nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.“ Am Ball waren so am Dienstag Tony Jantschke, Jordan Beyer, der seine Rückkehr ins Mannschaftstraining nach seinen Hüftproblemen feierte, Mamadou Doucouré, Keanan Bennetts, Lars Stindl, Josip Drmic, Jonas Hofmann, Christoph Kramer, Fabian Johnson, Alassane Plea, Julio Villalba, Oscar Wendt, Tobias Strobl und Patrick Herrmann.

Das Durchzählen erleichterten Trainer Dieter Hecking und sein Assistent Dirk Bremser damit, dass sie die 14 Profis paarweise einander gegenüberstellten. Als Trainingsinhalt stand die Passsicherheit auf dem Programm, um bunte Kappen auf dem Rasen herum. Hecking mahnte dabei: „Genau spielen, gleich wieder reinkommen. Passt mit beiden Füßen, wechselt den Fuß jedes Mal.“ In den Unterbrechungen führte der Trainer auch das ein oder andere Einzelgespräch, unter anderem mit Beyer und Doucouré. Letzterer bekam später ein Sonderlob von Hecking, als er beim Spiel Sechs-gegen-Sechs-gegen-Zwei in einen Pass von Stindl grätschte und ihn so abfing.

Die Sonne scheint auf Borussia – die „Lichtgestalt“ auf dem Bild ist übrigens Fabian Johnson. Foto: Georg Amend

Als die meisten Borussen sich nach der Einheit durch die zahlreichen Autogrammjäger ihren Weg in die Kabine suchten, entdeckte ein Quartett die vorab benutzten bunten Kappen auf dem Rasen wieder: Hofmann und Stindl absolvierten in der so gekennzeichneten Fläche eine Partie Fußballtennis gegen Jantschke und Kramer. Als Schiedsrichter fungierten Hecking, Bremser und Wendt. Den genauen Spielstand verrieten sie nicht, doch am Ende jubelten die Offensivspieler Stindl/Hofmann. Borussias Kapitän ließ sich immerhin noch entlocken, dass es nicht um einen Einsatz gegangen sei. „Gegen Tony und Chris im Fußballtennis zu gewinnen, ist schon einen Jubel wert“, meinte Stindl grinsend, bevor er Autogramme schreiben ging.

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