Borussia Mönchengladbach: Raffael kündigt Comeback im Februar an

Borussia Mönchengladbachs Brasilianer : Raffael kündigt Comeback im Februar an

Der Brasilianer will in zwei bis drei Wochen wieder auf dem Platz trainieren. Derweil bereiten drei andere Gladbacher Verletzungssorgen.

Sportlich erlebt Borussia, erst recht nach dem erfolgreichen Rückrundenstart mit dem 1:0-Sieg in Leverkusen, eine sorgenfreie Zeit. Doch personell muss Dieter Hecking aktuell um einige Spieler bangen. Denis Zakaria musste das Training am Mittwoch wegen einer Verletzung am rechten Knie abbrechen und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz. Noch ist eine Diagnose nicht bekannt, doch rein optisch deutete vieles auf einen Ausfall des Schweizers beim Spiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr) hin.

Fraglich sind auch die Einsätze die beiden Offensivkräfte Thorgan Hazard und Alassane Plea. Der Franzose, der gegen Leverkusen das goldene Tor erzielt hatte, konnte am Mittwoch immerhin wieder ins Lauftraining einsteigen. Eine Kniereizung plagt Plea, der im Gespräch mit dieser Redaktion zwar sagt: „Dem Knie geht es gut.“ Auf die Frage, ob er am Samstag spielen könne, antwortet er jedoch: „Ich weiß es nicht.“ Hazard hatte am Dienstag noch eine Laufeinheit absolviert und musste die Mittwochseinheit komplett auslassen.

Es könnte also sein, dass Hecking auf einige Spieler verzichten werden muss. Dies gilt aktuell auch noch für Raffael. Der Brasilianer fällt aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs weiterhin aus, im Gespräch mit dieser Redaktion kündigt er jedoch ein Comeback im Februar an. „Mir geht es schon deutlich besser und das Lauftraining läuft gut. Ich denke, dass ich in zwei bis drei Wochen wieder auf dem Platz stehen kann“, sagt Raffael.

Dann wird der Brasilianer auch damit beginnen, um seine Zukunft am Borussia-Park zu spielen. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft am Saisonende aus. Ende des vergangenen Jahres kam es bereits zu ersten Gesprächen über eine mögliche Verlängerung des Kontraktes, eine Entscheidung ist aber noch lange nicht gefallen. Sowohl Raffael als auch Borussia sind an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert, der Brasilianer müsste jedoch auf einen großen Teil seines Gehalts verzichten.

(sho)
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