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Borussia Mönchengladbach: Polizei nimmt 18 Anhänger vom FC Zürich fest

Borussia Mönchengladbach : Polizei nimmt 18 Anhänger vom FC Zürich fest

Auf der Fahrt nach Mönchengladbach zündeten Schweizer Böller an mehreren Bahnhöfen. Die Polizei schritt ein.

Großes Polizeiaufgebot in der Rheydter Innenstadt: Weil Züricher Fans bei ihrer Anreise im Zug zum Europa-League-Spiel in Mönchengladbach in mehreren Bahnhöfen Pyrotechnik gezündet hatten, mussten sie am Rheydter Bahnhof zum Teil lange warten. Denn die vorausgegangenen Böllerwürfe sorgten dafür, dass alle rund 650 Zugreisenden aus der Schweiz von Beamten durchsucht wurden. Die Polizei stellte dabei weitere Pyrotechnik sicher.

Es gab insgesamt 18 Festnahmen. An der Bahnhofstraße gab es eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Anhängern des FC Zürich. "Die überwiegend friedlichen Fans waren sauer auf die kleine Gruppe, die Pyrotechnik gezündet hatte, denn die war verantwortlich für die langen Wartezeiten am Bahnsteig", sagte Polizeisprecher Willy Theveßen.

Hier wurde ein Mann in Gewahrsam genommen. Die anderen 17 Festnahmen gab es in Mönchengladbach - überwiegend wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dabei habe es sich um Zürich-Fans gehandelt, die mit Bussen anreisten, so der Polizeisprecher.

Weil es im Vorfeld der Begegnung Sorgen gab, dass es auf dem Alten Markt in Mönchengladbach auch wegen des Weihnachtsmarktes zu eng werden könnte, war die Zugfahrt für Züricher Fans in Rheydt zu ende. Verein, Polizei und Ordnungsamt hatten sich auf diese Maßnahme verständigt. Sie wollten ein Aufeinandertreffen von Borussia-Fans und Zürich-Fans zwischen Glühweinständen verhindern.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatten die Wirte in der Rheydter Innenstadt gebeten, ihre Lokale früher zu öffnen. Außerdem war die Baustelle an der Bahnhofstraße zurückgebaut worden, damit die Fans mehr Platz hatten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Gladbach-Fans brennen Bengalos in Zürich ab

(RP)