Borussias Vorbereitung auf Freiburg Pleas Problem, Defensiv-Hoffnung und ein Erfolgsrezept

Mönchengladbach · Borussias Trainer Daniel Farke hat beim ersten Training der Woche über den Stand bei den angeschlagenen Borussen gesprochen. Verteidiger Marvin Friedrich hat, was Freiburg angeht, ein besonderes Knowhow.

Borussia Mönchengladbach: Bilder vom Training am Mittwoch, 7. September
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Borussen starten mit viel Elan in die Vorbereitung auf Freiburg

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Foto: Dirk Päffgen/Dirk Päffgen (dirk)

Zwei Spiele hat Stefan Lainer, Borussias Rechtsverteidiger aus Österreich, verpasst, weil sein Knie entzündet war. Am Mittwoch aber, als die Borussen nach einer vergleichsweise kurzen Vorbesprechung um 16.14 Uhr das Übungsgelände des Borussia-Parks betraten, war Lainer mitten unter ihnen.

Aufwärmen, Passübungen, verschiedene Spielformen ohne und mit Tore, bei denen der Ball laufen sollte, möglichst schnell und direkt. Speed ist nötig, um gegen kompakte Gegner wie zuletzt Mainz oder am Sonntag Freiburg die entscheidenden Lücken zu finden. Darum forderte Trainer Daniel Farke immer wieder Geschwindigkeit in den Ballstafetten ein beim Training.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Bei dem waren zwei Borussen nicht dabei. Alassane Plea zog sich gegen Mainz einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu, er wird „ungefähr drei Wochen weg sein, ich hoffe, dass er nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht“, sagte Farke.

Bei Nico Elvedi, der eine Bänderdehnung hat, „besteht vielleicht noch eine kleine Chance, aber wenn man realistisch ist, eher für das Leipzig-Spiel in einer Woche. Aber es ist keine größere Verletzung und es besteht noch eine kleine Chance, das wäre natürlich gut, jetzt wo Ko Itakura gesperrt ist“, sagte Farke. Der Japaner sah gegen Mainz Rot.

Borussia Mönchengladbach: Das ist Stefan Lainer
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Das ist Stefan Lainer

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Foto: Dirk PŠffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Lainer machte einige Spielformen mit, verließ aber den Platz etwas früher als die Kollegen. „Zur Behandlung“ machte er sich auf. „Mal schauen, wie sein Knie reagiert. Er ist noch nicht bei 100 Prozent, hat ein paar Einheiten verpasst. Aber er hat zumindest einen Teil mitgemacht. Wir schauen mal, ober er Donnerstag wieder das volle Programm machen kann“, sagte Farke.

Ob Lainer für Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr) eine echte Alternative sein wird, ist offen. Der kampfstarke Österreicher wäre indes eine gute Variante gegen die robusten Freiburger. „Ist er bei 100 Prozent, ist es gut, ihn als Alternative zu haben“, sagte Farke.

 Rückkehrer auf den Trainingsplatz: Stefan Lainer übte am Mittwochnachmittag wieder mit den Teamkollegen. 
  Foto: Dirk Päffgen

Rückkehrer auf den Trainingsplatz: Stefan Lainer übte am Mittwochnachmittag wieder mit den Teamkollegen. Foto: Dirk Päffgen

Foto: Dirk Päffgen/Dirk Päffgen (dirk)

Der Mann, der im Abwehrzentrum wohl den rotgesperrten Ko Itakura ersetzen wird, ist Marvin Friedrich. „Ich habe den Anspruch zu spielen, das ist klar. Wenn es so sein sollte, freue ich mich und werde alles geben“, sagte der Verteidiger. Er hat ein besonderes Knowhow für Freiburg, mit Union Berlin siegte er dort im Februar 2021 mit 1:0. „Freiburg ist sehr kompakt und spielt zu Hause. Aber wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen. Wichtig ist, dass wir körperlich dagegen halten, Freiburg ist eine sehr körperliche Mannschaft. Darum müssen wir die Zweikämpfe sofort annehmen und trotzdem unsere spielerische Qualität durchbringen“, kennt Friedrich das Erfolgsrezept für Freiburg.

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